Entdecker des Penicillins 5 Fakten zu Alexander Fleming

Am 6. August 1881 erblickte Alexander Fleming in der schottischen Kleinstadt Darvel das Licht der Welt. Jahrzehnte später sollten seine Forschungsergebnisse die Medizin revolutionieren und sind heute aus der klinischen Praxis nicht mehr wegzudenken.

Alexander Fleming, (Wieder-)Entdecker des Penicillins.

Fakt #1

Fleming diente während des Ersten Weltkriegs im Royal Army Medical Corps. Im Rang eines Captain stehend, behandelte er in französischen Kriegslazaretten verwundete Soldaten. In einem zu dieser Zeit veröffentlichten Zeitschriftenartikel kritisierte er die damals zum Einsatz gebrachten antibakteriellen Wirkstoffe. Denn diese würden das Immunsystem der Betroffenen erheblich schwächen und so den Genesungsprozess erschweren.

Fakt #2

Die Entdeckung des Penicillins war ein Zufallsfund: Am 28. September 1928 bemerkte Fleming in seinem Labor, das Schimmelpilze der Gattung Penicillium in eine seiner Staphylokokken-Kulturen hineingeraten waren und diese einen hemmenden Effekt auf das Wachstum der Bakterien entfalteten. Wie sich später herausstellte, war diese Eigenschaft der Penicilline bereits früher beobachtet worden. Das Wissen hierüber ging jedoch bis zu seiner Wiederentdeckung durch Fleming verloren.

Fakt #3

Für die Entdeckung und Erforschung des Penicillins erhielt Alexander Fleming – gemeinsam mit Ernst Boris Chain und Howard Florey, die an der Entwicklung des ersten Penicillin-Präparates maßgeblich beteiligt waren – im Jahre 1945 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Ein Jahr zuvor wurde Fleming in den Ritterstand erhoben und durfte sich fortan „Sir“ nennen. Später folgten zahlreiche weitere Ehrungen.

Fakt #4

Fleming war Mitglied der Freimaurer. Ab 1925 hatter er mehrfach den Vorsitz der Santa Maria Freimaurer No. 2692 und später den der Misericordia Lodge No. 3286 inne. Ebenso war er Mitglied der London Scottish Rifles Lodge No. 2319, in welcher er den 30. Grad erreichte.

Fakt #5

Alexander Fleming verstarb am 11. März 1955 infolge eines Herzinfarktes. Sein Leichnam wurde in der berühmten St Paul’s Cathedral beigesetzt. Zahlreiche Ehrungen erinnern noch heute an seine Person und sein Wirken. Unter anderem ziert sein Abbild die von der Clydesdale Bank ab 2009 herausgegebene schottische Fünf-Pfund-Banknote.