Das Pflegeberufegesetz wurde verabschiedet

BundestagDas Pflegeberufegesetz wurde verabschiedet

Das Gesetzgebungsverfahren des Pflegeberufegesetzes hat einen langen und umkämpften Weg hinter sich, gestern wurde das Gesetz nun vom Bundestag verabschiedet. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeigte sich positiv, während etwa der Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) einige Mängel hervorhob.

DBfK: „Kein Pflegering in Schleswig-Holstein!“

Nach der LandtagswahlDBfK: „Kein Pflegering in Schleswig-Holstein!“

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest e.V. warnt eindringlich davor, Arbeitgeberverbänden die Definition von Pflegequalität zu überlassen. Hintergrund sind die Pläne der CDU Schleswig-Holstein, die bereits beschlossene Pflegeberufekammer wieder aufzulösen und stattdessen einen Pflegering einzurichten, der dann ausdrücklich offen für Arbeitgeberverbände und -vertreter sein soll.

Präventionsprojekt AHOI präsentiert Hygiene-Ergebnisse

Kampf gegen KrankenhauskeimePräventionsprojekt AHOI präsentiert Hygiene-Ergebnisse

Mit dem Projekt "AHOI - Patient im Boot" soll erzielt werden, dass die Hygieneprävention in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verbessert und die Infektion mit multiresistenten Keimen verhindert werden. Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), Patientenbeauftragter und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, fördert seit rund einem Jahr das Projekt der Universitätsmedizin Greifswald und zieht erste Bilanz.

DBfK zu Personaluntergrenzen: „Ein Durchmogeln ist inakzeptabel“

PflegepersonalDBfK zu Personaluntergrenzen: „Ein Durchmogeln ist inakzeptabel“

Mit verbindlichen Personaluntergrenzen in Krankenhäusern geht die Politik erste Schritte in Richtung Qualitätsverbesserung für den Pflegeberuf. Damit jedoch tatsächlich eine Qualitätsverbesserung in der Pflege erzielt wird, weist der DBfK auf wichtige Aspekte hin, die bei der Ausgestaltung von Personaluntergrenzen zu beachten sind. So sei etwa ein „Durchmogeln“ absolut inakzeptabel und die Regelung dürfe nicht auf Kosten anderer Qualitätsmerkmale umgesetzt werden.

Die Umsatzbeteiligung in der ärztlichen Praxis

Motivationsfaktor nicht ganz ohne RisikenDie Umsatzbeteiligung in der ärztlichen Praxis

In Zahnarztpraxen sind Umsatzbeteiligungen weitverbreitet und beliebt. Das variable Vergütungsmodell soll die in der Praxis tätigen Arbeitnehmer (finanziell) motivieren und unternehmerisches Denken fördern. Die Grundsätze der Umsatzbeteiligung sind auch auf die Humanmedizin übertragbar. In Zeiten des Fachkräftemangels kann sich ein Arbeitgeber auf diesem Wege ggf. von anderen Arbeitgebern abgrenzen und Anreize setzen. Dieser Beitrag geht auf die rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte der Gestaltung ein.