Gröhe und Schwesig
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Vorstellung des Entwurfs eines Pflegeberufsgesetzes in Berlin.BMG

Ziel der Reform ist, die Qualität der Pflege zu steigern und die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen, um die Pflegeausbildung zukunftsfähig zu machen. Die bisherigen Ausbildungen in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege werden weiterentwickelt und zu einem neuen einheitlichen Berufsbild zusammengeführt. Die Ausbildung wird kostenfrei. Mit dem Pflegeberufsgesetz soll dieser wichtige Schritt im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Presseinformationspapier zum Pflegeberufsgesetz
Referentenentwurf: Gesetz zur Reform der Pflegeberufe

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe betont, dass wir in Zukunft mehr Pflegekräfte brauchen werden. „Deshalb müssen wir den Zukunftsberuf Pflege jetzt auch zukunftsfähig machen“, so Gröhe. „Mit der Modernisierung der Pflegeberufe gehen wir jetzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung der Pflege. Noch nie hatten wir so viele Auszubildende in der Pflege wie heute. Das ist zugleich eine Verpflichtung, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Pflegekräfte ihren Beruf gerne und dauerhaft ausüben. Pflegefachfrauen und -männer bekommen künftig mehr Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Das nutzt allen: den Pflegekräften wie den Pflegebedürftigen.“

Quelle:

BMG