Den Status „gesund“ im Blut messbar machen?

ForschungsvorhabenDen Status „gesund“ im Blut messbar machen?

Zukünftig möchte die Medizin in immer stärkerem Maß präventiv tätig werden. Daher werden Messmethoden, die eine Veränderung von „gesund“ zu „krank“ anzeigen, immer wichtiger für Wissenschaftler. Die Europäische Union (EU) fördert jetzt ein Forschungsprojekt, bei dem Biomarker erforscht werden sollen, die den Status „gesund“ messbar machen. Mit ersten Ergebnissen rechnen die Forschenden in etwa drei Jahren.

Unkraut im Gehirn

Neurodegenerative KrankheitenUnkraut im Gehirn

Alzheimer, Parkinson und Huntington – neurodegenerative Krankheiten haben eine Gemeinsamkeit: In den Nervenzellen der Patienten sammeln sich Proteinablagerungen an und wuchern dann wie Unkraut. Ob und wie die Ablagerungen Nervenzellen schädigen, ist noch weitgehend ungeklärt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie konnten jetzt mittels Kryo-Elektronentomographie ein hochauflösendes, dreidimensionales Modell der für die Huntington-Krankheit verantwortlichen Aggregate erstellen.

Angsterkrankungen besser verstehen

Neuronale Schaltkreise der AngstAngsterkrankungen besser verstehen

Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Störungen. Wie Angst und Furcht jedoch im Gehirn entstehen und unser Verhalten beeinflussen, ist nach wie vor unklar. Es wird vermutet, dass die Inselrinde des Gehirns dabei eine wichtige Rolle spielt. Dies wollen Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie nun genauer untersuchen.

Neuartiges Kontrastmittel des Leibniz-FMP

Neuste ForschungsergebnisseNeuartiges Kontrastmittel des Leibniz-FMP

Bisher im Verborgenen gebliebene Krankheitsprozesse bzw. das Schicksal bestimmter Zellen in tiefliegenden Geweben mit sehr geringen Mengen eines Kontrastmittels zu verfolgen – das war bislang kaum vorstellbar. Doch ein neues Kontrastmittel auf Basis von Gas-Vesikeln bringt dieses Ziel nun in greifbare Nähe. Vorgesehen ist die weitere Forschung an Tiermodellen, ein direkter Einsatz am Patienten soll nicht erfolgen.

Mechanismen chronischer Schmerzen erforschen

Forschungsprojekt der LWL-UniversitätsklinikMechanismen chronischer Schmerzen erforschen

Rund 14 Millionen aller Deutschen leiden unter langanhaltenden chronischen Schmerzen. Die LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) möchte im Rahmen eines Forschungsprojekts die für den Schmerz zuständigen Mechanismen im Gehirn verstehen und auf diesem Wege wichtige Fortschritte in der Schmerzbehandlung erzielen.

Kampfansage gegen nosokomiale Erreger

Hygieneoffensive am UKRKampfansage gegen nosokomiale Erreger

Etwa 10.000 bis 15.000 Menschen sterben pro Jahr infolge einer nosokomialen Infektion. Die antibiotikaresistenten nosokomialen Erreger stellen daher ein echtes Gesundheitsrisiko dar. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) hat den Kampf gegen die hartnäckigen Erreger aufgenommen und ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt zu diesem Thema gestartet.

8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

José Carreras-Stiftung8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert in diesem Jahr eine Vielzahl von Projekten zum Thema Leukämie oder verwandten bösartigen Bluterkrankungen mit über 8,2 Millionen Euro. Ziel ist es, die Diagnostik zu verbessern und mit neuen Therapien die Heilung oder Verringerung von Nebenwirkungen der Behandlung zu unterstützen.