Einsatz für Verbesserung der Notfallversorgung

KBV und MB: Gemeinsamer BeschlussEinsatz für Verbesserung der Notfallversorgung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Marburger Bund (MB) haben beschlossen sich für eine integrierte Notfallversorgung einzusetzen. Ziel ist es mehr Kooperation zwischen Krankenhäusern, Niedergelassenen, Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und Rettungsdiensten zu schaffen, um die überfüllten Notfallversorgungsstellen zu entlasten.

Was ist der Interdisziplinäre WundCongress?

ErklärvideoWas ist der Interdisziplinäre WundCongress?

Für zahlreiche Ärzte und Pflegende im ganzen Bundesgebiet ist der Interdisziplinäre WundCongress (IWC) ein Muss: Alljährlich am letzten Donnerstag im November findet in Köln diese renommierte Veranstaltung statt, die sich im folgenden Videobeitrag in einer ungewohnten Weise vorstellt.

Risiken für angestellte Zahnärzte bei unzureichendem Versicherungsschutz des Arbeitgebers

Problematischer FreistellungsanspruchRisiken für angestellte Zahnärzte bei unzureichendem Versicherungsschutz des Arbeitgebers

In diesem Fall betrieb ein Zahnarzt eine große Praxis mit mehreren angestellten Zahnärzten und Zahnärztinnen. In seiner eigenen Berufshaftpflichtversicherung hatte er die Tätigkeit der angestellten Zahnärzte und Zahnärztinnen aus Kostengründen nicht eingeschlossen. Die Arbeitsverträge der angestellten Ärzte enthielten folgende Klausel: „Zur Absicherung gegen Schäden aus fehlerhafter zahnärztlicher Tätigkeit hat der Angestellte auf eigene Kosten eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. Euro abzuschließen.“

Stimmen zum Tarifeinheitsgesetz

BundesverfassungsgerichtStimmen zum Tarifeinheitsgesetz

Vergangene Woche fällte das Bundesverfassungsgericht ein Urteil zum Tarifeinheitsgesetz, mit dem Ergebnis: ja – es ist vereinbar mit dem Grundgesetz. Das Gesetz hat auch Auswirkungen auf die ärztliche Berufsgruppe. Hier sind einige Stimmen und Meinungen zu dem Gesetz zusammengefasst.

Ärzte beklagen Zeit- und Personalmangel

MB-Monitor 2017Ärzte beklagen Zeit- und Personalmangel

Mehr Zeit für Privatleben und Familie, Abbau von Bürokratie, mehr Personal und weniger Arbeitsdruck im ärztlichen wie pflegerischen Dienst – diese Forderungen stehen ganz oben auf der Prioritätenliste angestellter Ärztinnen und Ärzte. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen MB-Monitors 2017 vom Marbuger Bund.

Bertelsmann-Studie zu Rücken-OPs: eine wackelige Datenbasis?

Gemeinsame StellungnahmeBertelsmann-Studie zu Rücken-OPs: eine wackelige Datenbasis?

Vergangene Woche hat die Bertelsmann Stiftung eine Studie mit dem erschreckenden Ergebnis veröffentlicht, dass in einigen Regionen Deutschlands bis zu 13 Mal häufiger Rücken-OPs durchgeführt würden als anderswo. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) behaupten, dass die Datenlage unzureichend sei und auf einem niedrigen wissenschaftlichen Niveau beruhe.

Diagnose per Smartphone

Baden-WürttembergDiagnose per Smartphone

Seit Sommer 2016 können Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg ihre Patienten auf elektronischem Wege via Telemedizin behandeln. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat dafür grünes Licht gegeben. Dieser Beschluss wurde auch beim 120. Deutschen Ärztetag 2017 von der großen Mehrheit als zukunftsweisend bestätigt. Die Telemedizin als Behandlungsmethode stößt auf eine große Nachfrage und wird ohnehin als Chance angesehen, dem drohenden Ärztemangel zu begegnen.