Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

FibrogeneseBildgebung von entstehendem Narbengewebe

Bei Verletzungen von Organen wird neues Bindegewebe entwickelt, sodass die Wunde vernarben kann. Amerikanische Wissenschaftler haben nun eine Sonde entwickelt, mit der es möglich ist diese Bindegewebsfaserbildung (Fibrogenese) und somit auch potentiell schädliches Narbengewebe zu beobachten. Die Wissenschaftler untersuchten speziell die Lungenfibrose.

Wie der geistige Verfall bei Alzheimer bewirkt wird

ForschungsergebnisseWie der geistige Verfall bei Alzheimer bewirkt wird

Forschende der Universität Zürich zeigen erstmals eine überraschende Wirkung von Fresszellen im Gehirn: Fehlt ihnen das Protein TDP-43, entfernen sie nicht nur die Alzheimer Plaques, sondern auch Synapsen. Vermutlich führt diese Synapsen-Entfernung zum Abbau von Nervenzellen bei Alzheimer und anderen neurodegenerativen Krankheiten.

Neue Ansätze zur Behandlung chronischer Wunden finden

Aktive WundauflagenNeue Ansätze zur Behandlung chronischer Wunden finden

Mit 700.000 Euro wird die interdisziplinäre Forschungsgruppe „InflammAging“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für drei Jahre aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Es sollen neue Therapieansätze zur Behandlung von chronischen Wunden – vor allem bei älteren Menschen – entwickelt werden. Geplant sind aktive Wundauflagen, um chronisch-entzündliche Wunden effektiver behandeln zu können.

Substanz blockiert krebsspezifische Mutation

Leukämie und HirntumorenSubstanz blockiert krebsspezifische Mutation

Der Austausch eines einzigen Aminosäure-Bausteins in einem Stoffwechselenzym kann Ursache für verschiedene Arten von Krebs sein. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg konnten in Zusammenarbeit mit der Firma Bayer nun einen Wirkstoffkandidaten entwickeln, der spezifisch das veränderte Enzym blockieren soll.

Kampf gegen bedrohliche Pilzinfektionen geht weiter

"FungiNet"Kampf gegen bedrohliche Pilzinfektionen geht weiter

Der einzige Sonderforschungsbereich Deutschlands, der sich mit krankheitserregenden Pilzen befasst, kann seine Arbeit fortsetzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewertet den Sonderforschungsbereich/Transregio „FungiNet“ der Universität Jena nach einer ausführlichen Begutachtung positiv und stellt für eine zweite Förderphase gut 9,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Präventionsprojekt AHOI präsentiert Hygiene-Ergebnisse

Kampf gegen KrankenhauskeimePräventionsprojekt AHOI präsentiert Hygiene-Ergebnisse

Mit dem Projekt "AHOI - Patient im Boot" soll erzielt werden, dass die Hygieneprävention in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verbessert und die Infektion mit multiresistenten Keimen verhindert werden. Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), Patientenbeauftragter und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, fördert seit rund einem Jahr das Projekt der Universitätsmedizin Greifswald und zieht erste Bilanz.

Mit Gold Hautkrankheiten heilen

Aus der ForschungMit Gold Hautkrankheiten heilen

Wer krank ist weiß, dass Gesundheit Gold wert ist. Dass Gold auch gut für die Gesundheit ist, weiß hingegen kaum jemand. Professor Manfred Sietz, Chemiker an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, hat mehrere Anwendungen von Nanogold entwickelt – aktuell stellt er ein Verfahren vor, um Textilien mit Goldpartikeln zu veredeln. Zielgruppe sind Betroffene von Hauterkrankungen.