Digitale Lösungen in der Pflege

Studie "ePflege"Digitale Lösungen in der Pflege

Fachkräftemangel, Wachstum der pflegebedürftigen Bevölkerung sowie hoher Bürokratieaufwand – diesen Problembereichen könnte mit digitalen Lösungen in der Pflege entgegen gewirkt werden. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher eine Studie zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Pflegebereich in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Merkel für mehr Digitalisierung in der Medizin

Statement der BundeskanzlerinMerkel für mehr Digitalisierung in der Medizin

In einem Video-Podcast hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen stark gemacht. Neben der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte plädiert sie vor allem dafür Verfahren in der Gesundheitsforschung zu beschleunigen und Rückstände gegenüber anderen Nationen aufzuholen.

Substanz blockiert krebsspezifische Mutation

Leukämie und HirntumorenSubstanz blockiert krebsspezifische Mutation

Der Austausch eines einzigen Aminosäure-Bausteins in einem Stoffwechselenzym kann Ursache für verschiedene Arten von Krebs sein. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg konnten in Zusammenarbeit mit der Firma Bayer nun einen Wirkstoffkandidaten entwickeln, der spezifisch das veränderte Enzym blockieren soll.

Präventionsprojekt AHOI präsentiert Hygiene-Ergebnisse

Kampf gegen KrankenhauskeimePräventionsprojekt AHOI präsentiert Hygiene-Ergebnisse

Mit dem Projekt "AHOI - Patient im Boot" soll erzielt werden, dass die Hygieneprävention in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verbessert und die Infektion mit multiresistenten Keimen verhindert werden. Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), Patientenbeauftragter und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, fördert seit rund einem Jahr das Projekt der Universitätsmedizin Greifswald und zieht erste Bilanz.

Ärztekammer Brandenburg kritisiert Fernbehandlung

Digitale MedizinÄrztekammer Brandenburg kritisiert Fernbehandlung

Zukünftig soll die Durchführung von Modellprojekten zur Fernbehandlung möglich sein, bei denen die bisherigen Voraussetzungen der Berufsordnung nicht länger gelten sollen. Der bislang erforderliche, wenigstens einmalige direkte Arzt-Patient-Kontakt soll wegfallen. Die Landesärztekammer Brandenburg kann diese Entscheidung nicht unterstützen.

Auch im Alter in Sicherheit leben

In den eigenen vier WändenAuch im Alter in Sicherheit leben

Was tun, wenn man in seiner Wohnung stürzt? Viele ältere Menschen stellen sich diese und ähnliche Fragen, wünschen sich Sicherheit, ohne jedoch die eigenen vier Wände aufgeben zu müssen. Ein neues Technologiekonzept, das von Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern entwickelt wurde, macht dies nun möglich.

Digitalisierung bleibt auf Ärztetag umstritten

Umstrittene InnovationDigitalisierung bleibt auf Ärztetag umstritten

Der Deutsche Ärztetag in Freiburg hat am 24. Mai festgestellt, dass Cyberangriffe auf Kliniken und Praxen die Sicherheit der Patienten gefährden. Daher fordert das Ärzteparlament einen umfassenden Schutz der Medizindaten aller Bürger mit dezentraler Datenhaltung. Der Marburger Bund stimmt den Sicherheitsbedenken zu, warnt aber zugleich, Deutschlands Kliniken dürften bei der Digitalisierung nicht ins Hintertreffen geraten.

Zur Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Medizin und Industrie

AWMF legt Empfehlungen vorZur Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Medizin und Industrie

Studien, Leitlinien, Kongresse: Medizinisch-wissenschaftlicher Fortschritt und Diskurs finden häufig im Austausch mit der Industrie statt. Bei ihrem aktuellen Berliner Forum am 18. Mai 2017 machte die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) zum zweiten Mal in Folge die Kooperation von forschenden Unternehmen und wissenschaftlicher Medizin zum Thema.