Reportage Wie muss man sich den Nachtdienst im Altenheim vorstellen?

Viele Leuten außerhalb der Pflege können nur schwer nachvollziehen, welche Anforderungen an einer Pflegekrafte während einer Nachtschicht gestellt werden. Um ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, hat eine Filmcrew der Rechtsdepesche die Mitarbeiter eines Pflegeheims in Bornheim bei ihrem Nachtdienst begleitet.

Klar ist: In der Pflege gibt es viele problematische Faktoren. Oftmals ist die Zeit einfach sehr knapp bemessen und das zur Verfügung stehende Personal begrenzt. Umso mehr müssen deshalb alle Abläufe gut geplant und koordiniert sein. Das gilt ganz besonders für die Zeit des Nachtdienstes.

So eine Nachtschicht besteht nämlich längst nicht mehr nur aus einem „entspannten Aufpassens“ auf der Station. Auch in der Nachtzeit geht es um die permanente Betreuung der Bewohner. Dabei steht die regelmäßig auf sich selbst gestellte Pflegekraft unter einer ständigen Alarmbereitschaft.

Welche Abläufe eine Pflegekraft einhalten muss und wie sie mit den physischen und mentalen Anforderungen umgeht – das sind nur zwei der vielen Fragen, die sich die Filmcrew der Rechtsdepesche im Vorfeld des vorliegenden Reportage-Projekt überlegt hatte. Für dieses hat die Crew eine Nacht in einem Pflegeheim in Bornheim verbracht und die Mitarbeiter bei ihrem Nachtdienst begleitet.

Das das Arbeiten in der Nacht an die eigene Substanz geht, konnten die Filmer für sich selbst feststellen: Obwohl nur als reine Beobachter fungierend – und damit nicht unter der pflegeberufsspezifischen Belastung stehend – war es zum Ende der Schicht äußerst schwierig nicht in ein Konzentrationsloch zu fallen. Und dabei war die Nacht während des Filmdrehs laut des Personals sogar noch recht ruhig verlaufen.

Die Redaktion müchte sich nochmal ausdrücklich bei dem Seniorenhaus St. Angela und dessen Leiterin Sabine Zocher für die Chance bedanken, in ihrer Einrichtung diesen Film drehen zu können. Denn längst nicht jede Einrichtung steht solchen Projekten so offen gegenüber, wie es hier der Fall war.

Kommentierung dieses Beitrages beendet
  • Frances Doğan
    Julia Günther
  • Michael Pecher
    irgendwie eigentlich nichtssagend, :-O
  • Silvia Dömges
    Und weiter, wie viel Bewohner. Lagern, Inkoversorgung,Demenzbetreung und und und. Dieser Bericht sagt nichtssss aus.
  • Lena Roßbach
    Über die eigentliche Arbeit wird nicht gesprochen! Da weiß ein Außenstehender immer noch nicht genau was gemacht wird!
  • Stipé Stárr
    Wie Politiker viel Geschwafel und am Schluss steht man da wie davor
  • Marius ESpunkt
    Video löschen. Letzter mist. Die wichtigsten Aufgaben fehlen
  • Marc Helfen
    Aus pflegefachlicher und organisatorischer Sicht: nichtssagend. Diese Informationen könnten - losgelöst vom Setting - auch auf einen Nachtdienstler bei der Post zutreffen.
  • Veronika Schmidt
    Dass ist gar nichts. Keinerlei Realitätssbezug
  • Bärbel Bauer
    Eine Nacht begleitet? bitte geht mal 7 Nächte a 10 Stunden mit und dann macht euren Bericht. da denkt sich doch jeder Außenstehende, ist doch alles gut. ich würd euch gerne einladen mit mir 7 Nächte mit zu gehen um 88 Bewohner zu betreuen.
  • Claudia Müller
    Die sind da zu zweit, ich bin alleine im Nachtdienst...dieser Bericht sagt nichts aus.
  • Anette Schäfer
    Viele Leute wissen auch nicht wieviele Einrichtungen nur eine Pflegekraft für über 40 Bewohner einsetzen!
    • Konstanze Bähr
      Für bis zu 45 oder 49 BW stehen auch nicht mehr Pflegekräfte zu. Erst bei darüber liegenden Zahlen wird eine Helferin zur Verfügung gestellt
    • Jana Behrens
      Und dir pflegegrade sind auch wichtig je höher um so mehr Pfk
  • Leo Hamer
    Witzig
  • Isabella Mocznay
    Ohja 30 Patienten im Spätdienst alleine und das in der häuslichen Pflege und dann von A nach B und bitte Fahrzeit einhalten Stress ohne Ende da ist keine Zeit mehr für Pflege mit Herz traurig und es ändert sich einfach nicht