Die Deutsche AIDS-Stiftung ist 30 Jahre alt geworden.
von l.n.r: Eli­sa­beth Pott, T. Gei­sel, Rita Süss­muth, Hen­ri­et­te Reker, Ingrid Fisch­bach, Ulrich Hei­de, F. Reu­therBar­ba­ra From­mann

Die Deut­sche AIDS-Stif­tung ist 30 Jah­re alt gewor­den und unter­stützt seit­her -Infi­zier­te finan­zi­ell durch Einzel‑, Pro­jekt- und Grup­pen­hil­fen bun­des­weit und in aus­ge­wähl­ten Pro­jek­ten im süd­li­chen Afri­ka. Sie setzt sich für die Ver­bes­se­rung der Lebens­be­din­gun­gen von -posi­ti­ven und an erkrank­ten Men­schen ein, sodass sie ein selbst­ver­ant­wort­li­ches, sinn­erfüll­tes und sozi­al akzep­tier­tes Leben füh­ren kön­nen.

Ingrid Fisch­bach, Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin beim Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit, hob in ihrem Gruß­wort die Wich­tig­keit der Arbeit der Deut­schen -Stif­tung in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren her­vor. Sie dank­te, auch im Namen von Herrn Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Grö­he, den Stif­tern, den wei­te­ren Spen­de­rin­nen und Spen­dern sowie den vie­len ehren­amt­lich wir­ken­den Men­schen für ihr gro­ßes Enga­ge­ment. Auch Ober­bür­ger­meis­te­rin von Köln, Hen­ri­et­te Reker, sprach ein Gruß­wort.

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„Wir bekämpfen die Krankheit, nicht die Kranken“

„Vor drei­ßig Jah­ren hal­fen wir schwer­kran­ken Men­schen mit AIDS u.a. bei der Erfül­lung letz­ter Wün­sche. Da es in den 1980er und frü­hen 1990er Jah­ren noch kei­ne wirk­sa­men Medi­ka­men­te gab, bedeu­te­te AIDS in den aller­meis­ten Fäl­len, dass Erkrank­te an den Fol­gen star­ben. Wir ver­such­ten, die Not der Erkrank­ten zu lin­dern, indem wir ihnen zum Bei­spiel eine letz­te Rei­se zu einem gelieb­ten Men­schen finan­zier­ten oder schlicht den All­tag mit Hilfs­mit­teln erleich­ter­ten“, so Ulrich Hei­de, Geschäfts­füh­ren­der im Vor­stand der Deut­schen AIDS-Stif­tung.

Bei einem Emp­fang im Scho­ko­la­den­mu­se­um in Köln wur­den anläss­lich des Jubi­lä­ums beson­ders enga­gier­te Weg­be­glei­ter gewür­digt, die sich um die Deut­sche AIDS-Stif­tung in außer­or­dent­li­cher Wei­se ver­dient gemacht haben. Dar­un­ter die Ehren­vor­sit­zen­de Rita Süss­muth, die im Febru­ar die­ses Jah­res ihren 80. Geburts­tag fei­er­te. Als Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rin stell­te Rita Süss­muth die Wei­chen für die libe­ra­le und erfolg­rei­che HIV/AIDS-Poli­tik in Deutsch­land und für die Grün­dung der Natio­na­len AIDS-Stif­tung. Mit ihrem Satz „Wir bekämp­fen die Krank­heit, nicht die Kran­ken“ präg­te sie früh­zei­tig einen auf­ge­klär­ten Umgang mit HIV/AIDS in Deutsch­land.