Ein neues Universitätsklinikum in Leipzig wird gebaut.
In Leip­zig ent­steht bis 2018 ein neu­es Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum.Ste­fan Strau­be

Seit Anfang 2016 baut das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leip­zig (UKL) ein neu­es gro­ßes Kli­nik­zen­trum. Bis 2018 ent­ste­hen hier auf rund 10.100 Qua­drat­me­ter Nutz­flä­che unter ande­rem meh­re­re Ambu­lan­zen sowie Pfle­ge­sta­tio­nen mit ins­ge­samt 140 Bet­ten. Haupt­nut­zer sind die Kin­der- und Jugend­me­di­zin und das Uni­ver­si­tä­re Krebs­zen­trum Leip­zig (UCCL).

Mit dem wächst nun das nächs­te gro­ße Kli­nik­zen­trum des UKL, das sich ein­reiht in die Rie­ge der Bau­ten der ver­gan­ge­nen 15 Jah­re. Es ent­ste­hen direk­te Ver­bin­dungs­gän­ge zwi­schen dem Haus 6, Frau­en- und Kin­der­me­di­zin, und dem . So wer­den die Ambu­lanz­be­rei­che der Kin­der­kli­nik ein­schließ­lich der Kin­der­not­fall­auf­nah­me ver­grö­ßert, aber auch neue Flä­chen für das uni­ver­si­tä­re Krebs­zen­trum mit einer zen­tra­len Anlauf­stel­le für Tumor­pa­ti­en­ten eta­bliert. Ins­ge­samt flie­ßen rund 58 Mil­lio­nen Euro in den Bau.

Prof. Wolf­gang Fleig, Medi­zi­ni­scher Vor­stand des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leip­zig, beton­te: „Wir freu­en uns sehr über die­se drin­gend benö­tig­te Erwei­te­rung unse­rer kli­ni­schen Flä­chen. Seit Jah­ren stei­gen die Zah­len der von uns sta­tio­när und ambu­lant behan­del­ten Pati­en­ten, was uns sehr freut, aber auch in man­chen Berei­chen an unse­re Kapa­zi­täts­gren­zen sto­ßen lässt“, so Fleig wei­ter. Auch Minis­ter­prä­si­dent Sta­nis­law Til­lich hob die beson­de­re Bedeu­tung des UKL her­vor: „Das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Leip­zig ist ein wich­ti­ger Kno­ten­punkt der Spit­zen­me­di­zin inner­halb des Netz­wer­kes für die gute gesund­heit­li­che Ver­sor­gung in ganz Sach­sen. Mit dem Kli­nik­bau sor­gen wir dafür, dass der medi­zi­ni­sche Fort­schritt neu­en Raum erhält.“

Mit dem bekommt nun vor allem die Krebs­me­di­zin den Platz, den die­se heut­zu­ta­ge benö­tigt: Die Por­tal­am­bu­lanz des uni­ver­si­tä­ren Krebs­zen­trums inklu­si­ve onko­lo­gi­scher Tages­kli­nik, einer kin­deron­ko­lo­gi­schen Ambu­lanz und dem Brust­zen­trum. Spe­zi­al­sprech­stun­den, Bera­tungs­an­ge­bo­te, sta­tio­nä­re Dia­gnos­tik und Behand­lung sind somit künf­tig unter einem Dach ver­eint.

Auch durch den Bau eines 5.Kreißsaals wer­den die Kli­ni­ken des Zen­trums für Frau­en- und Kin­der­me­di­zin ver­grö­ßert. Kapa­zi­täts­er­wei­te­run­gen in der Neo­na­to­lo­gie und der Wochen­sta­ti­on schlie­ßen sich im Zuge des Neu­baus an.

Wäh­rend schon in zwei Jah­ren der Neu­bau Haus 7 in Betrieb gehen wird, wer­den die Bau­ar­bei­ten rund um die Lie­big­stra­ße noch län­ger andau­ern: Schon heu­te geplant sind mög­li­che Erwei­te­run­gen des neu­en Zen­trums. „Wenn wir und die Bedürf­nis­se unse­rer Pati­en­ten so wei­ter wach­sen wie bis­her, dann ist dies nicht der letz­te Grund­stein, der an die­ser Stel­le gelegt wird“, so Prof. Fleig.