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Wermers, Strumpf
Links: Ilona Wermers von medi freut sich schon auf den Inselworkshop. Rechts: Ein typischer Kompressionsstrumpf.Tibanna79/ Dreamstime.com

Die fachgerechte Kompression von Wunden – mit dem Fördern der Heilung und Verhindern eines Wiederaufflammens des Wundgeschwürs – ist eines der beherrschenden Themen des Jahres. Nicht zuletzt deshalb rückt eine Verbindung zwischen pflegerischer Theorie und  Praxis immer mehr in den Vordergrund. So findet auch beim Interdisziplinären WundCongress (IWC) 2015 in Köln ein solcher Workshop statt: Denn medi, ein Sanitätsprodukte- und Hilfsmittel-Hersteller aus Bayreuth, lädt im Rahmen des Kongressprogramms unter dem Titel „Abschied vom Ulcus in 3 Schritten – Stichwort Selbstmanagement“ zu einem dreiteiligen Inselworkshop ein, bei dem die Besucher selbst Wundreinigungs-, Entstauungs- und Rezidivprophylaxe-Techniken bei Wundgeschwüren kennenlernen und an den Arbeitsstationen einüben können.

Eine Mitstreiterin aus dem dreiköpfigen Referenten-Team ist Ilona Wermers, Vertriebsmanagerin Lymphologie Deutschland bei medi. Auf den Workshop in Köln freut sie sich schon sehr – bei dem sie dazu beitragen will, dass mehr Patienten eine fachgerechte Wundversorgung erhalten. Wermers wird dabei die Arbeitsstation betreuen, die sich der Rezidivprophylaxe widmet. „Rezidivprophylaxe hat die Aufgabe, dass mit der Wunde des Patienten abgeschlossen werden soll – dass sie abheilen kann und nicht wieder aufgeht”, erläutert sie.

Therapie-Techniken in jedem Lebensabschnitt einsetzbar

So interdisziplinär, wie es der Kongress im Namen trägt, ist auch das Teilnehmerfeld – doch für eine ganze Reihe von Branchen ist der Ulcus-Workshop nützlich. „Der Workshop richtet sich vor allem an Therapeuten und Sanitäts-Mitarbeiter, aber auch etwa an Ärzte, die wir über die Kompressionstherapie aufklären sollen”, so Wermers. „Die Kompressions-Therapie ist in jedem Lebensabschnitt einsetzbar; wir haben die Antworten auf alle Krankheitsbilder.”

An ihrem Stand werden die Teilnehmer zum Beispiel Anzieh- und Ausziehtechniken lernen, sowie Messbeschreibungen beurteilen – und wo der Unterschied zwischen Flachstrick- und Rundstrick-Kompressionsprodukten besteht. „Sie sind – im wahrsten Sinne des Wortes – völlig anders gestrickt und haben eine komplett unterschiedliche Wirkungsweise.” Mit eine Rolle spielt, ob es sich um eine einteilige oder mehrteilige Wundversorgung handelt, ob es sich um untere oder obere Extremitäten handelt, die verbunden werden müssen. Die medi GmbH & Co KG. ist übrigens Weltmarktführerin in Kompressionsprodukten.

Der Workshop ist Teil des Programms der achten Auflage des Interdisziplinären WundCongress, der am 26. November mit rund 1.000 Teilnehmern in den Kölner Sartory-Sälen stattfindet. Neben dem achtstündigen Hauptprogramm finden fünf Begleitveranstaltungen statt.

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BSN