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Adaptive Kompressionsbandagen der Marke JuxtaCures
Adaptive Kompressionsbandagen bestehen aus einer Wrap-Manschette, die mittels Klett fixiert wird.medi

Umlegen. Fixieren. Fertig

Adaptive Kompressionsbandagen werden als sogenannte Wrap-Manschette um das Bein gelegt und mittels Klett-Technologie fixiert. Sie kommen in der initialen Entstauungsphase bei Patienten mit Ulcus cruris venosum zur Anwendung und ermöglichen, den Kompressionsdruck über mehrere Klettverschlüsse entlang der Bandage segmental einzustellen. Im Gegensatz zu Kompressionsbinden und Mehrkomponentgensystemen ist diese Therapieform durch die Klett-Technologie nachjustierbar, wenn der Kompressionsdruck beispielsweise infolge von Ödemreduktion nachlässt. Da Klettverbände auf diese Weise einfach anzupassen und bedarfsgerecht regulierbar sind, wird diese Therapieform auch als „Adaptive Kompressionsversorgung“ bezeichnet.

Adaptive Kompressionsbandagen in der Therapie

Die Therapie beginnt sinnvollerweise mit einem niedrigeren Kompressionsdruck, der im Lauf der Anwendung nach und nach gesteigert wird. Dies ermöglicht dem Betroffenen, sich an die Kompressionsversorgung zu gewöhnen, was die Akzeptanz gegenüber der Behandlung erhöht. Aktuelle Studien belegen die therapeutische Relevanz von Adaptiven Kompressionsbandagen. Eine Kompressionsversorgung mit Klettbandagen reduziert Ödeme laut einer österreichischen Studie besser als eine herkömmliche Bandagierung mit Kurzzugbinden, unter anderem weil unter Adaptiven Kompressionsbandagen ein geringerer Druckverlust auftritt.

Fazit

Die Versorgung mit Adaptiven Kompressionsbandagen kann eine Alternative zu der herkömmlichen Bindenversorgung darstellen und durch Minderung des Leidensdrucks, bei gleichzeitiger Steigerung der Lebensqualität, die Situation des Patienten verbessern. Derzeit ist mit circaid juxtacures erst eine Adaptive Kompressionsbandage auf dem deutschen Markt erhältlich. Es ist zu erwarten, dass in nächster Zeit weitere Produkte hinzukommen.