Absolventen in Gesundheitsfachberufen.
An sieben Standorten in NRW werden Studiengänge im Bereich der Gesundheitsfachberufe angeboten.Stylephotographs/Dreamstime.com

Um Aufschluss darüber zu bekommen, in welchem Bereich Absolventen nach ihrem akademischen Abschluss in einem Gesundheitsfachberuf tatsächlich landen und welchen Tätigkeiten sie dort nachgehen, sollen im Rahmen einer Studie Absolventen und Arbeitgeber zu diesem Thema befragt werden.

Die Befragung wird mit rund 100 Arbeitgebern und 900 Absolventen durchgeführt, die ein Studium in einem der elf Modellstudiengänge in den Gesundheitsfachberufen abgeschlossen haben, die an den sieben Hochschulstandorten in Nordrhein-Westfalen (NRW) angeboten werden. Seit 2010 ist es dort möglich Studiengänge im Bereich der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie zu belegen. Starten soll die Studie im Frühjahr 2018, da zu diesem Zeitpunkt mit über 900 Abgängern zu rechnen ist, die dann dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Zukunft der Absolventen

„Wir wollen gern wissenschaftlich untersuchen, wo unsere Absolventen verblieben sind, welche Aufgaben- und Verantwortungsbereiche sie übernommen haben und welche Entwicklungsperspektiven für die hochschulisch qualifizierten Gesundheitsfachberufe gesehen werden“, erklärte Prof. Dr. Thomas Evers, Vize-Präsident für Studium und Lehre der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, der die Koordination der Verbleibstudie leitet.

Zu wissen wie es um die Zukunft der Absolventen steht, sei nicht nur im Interesse der Hochschulen und Absolventen zum Zwecke der Weiterentwicklung der Akademisierung, sondern auch der Arbeitgeber und politischen Akteure auf Landes- und Bundesebene, erklärt Evers weiter. Bis Ende Juni 2019 wird die Studie laufen und vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefördert. Im Herbst 2019 ist mit der Veröffentlichung von Ergebnissen zu rechnen.

Quelle:

idw