Schutzausrüstung für Gesundheitspersonal.
Schutz­aus­rüs­tung für Gesund­heits­per­so­nal.© Patrik Sle­zák | Dreamstime.com

Ange­sichts der in den ver­gan­ge­nen Wochen wie­der gestie­ge­nen Zahl der posi­ti­ven Coro­na-Test­be­fun­de in den meis­ten Regio­nen Deutsch­lands ist es gera­de für das Per­so­nal in Kran­ken­häu­sern und Pfle­ge­hei­men wich­tig, in Sachen Eigen- und Fremd­schutz vor dem Virus „bei der Stan­ge zu blei­ben“ und das rich­ti­ge An- und Able­gen von Schutz­aus­rüs­tung zu beherr­schen. So kann ver­hin­dert wer­den, dass Sars-CoV‑2 sich unbe­merkt unter Pati­en­ten, Kol­le­gen oder Bewoh­nern ver­brei­tet – und man unge­wollt zu einer zwei­ten Wel­le der Virus-Aus­brei­tung bei­trägt.

Nun hat das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) sei­ne Hand­rei­chung für Beschäf­tig­te von Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens aktua­li­siert. In sei­nen Mit­te August erschie­ne­nen „Hin­wei­sen zum bei­spiel­haf­ten An- und Able­gen von PSA für Fach­per­so­nal“ demons­triert das staat­li­che Insti­tut per Gra­fi­ken und Visua­li­sie­run­gen, wie das rich­ti­ge An- und Aus­zie­hen von Schutz­hand­schu­hen funk­tio­niert. Glei­ches hat das Insti­tut für Atem­schutz­mas­ken und Schutz­bril­len erar­bei­tet – im Fal­le der Mas­ken demons­triert das RKI den Weg ein­mal für Model­le mit Aus­lass­ven­til, ein­mal ohne Ven­til.

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Auf einem Schau­bild zum Aus­dru­cken zeigt das RKI außer­dem zwölf gän­gi­ge Feh­ler beim Tra­gen von Mas­ken. Die Nach­läs­sig­kei­ten kön­nen den Dicht­sitz des Schutz­in­stru­men­tes um das Gesicht beein­träch­ti­gen und schlimms­ten­falls dazu füh­ren, dass über­haupt kein Eigen- oder Fremd­schutz durch die Mas­ke mehr gewähr­leis­tet ist. Prak­ti­sche Pos­ter gibt es auch für die ande­ren genann­ten The­men­be­rei­che. Außer­dem rät das RKI dazu, das An- und Able­gen der Aus­rüs­tung zu üben, bis die Hand­grif­fe per­fekt sit­zen. „Regel­mä­ßi­ges Trai­nie­ren erhöht die Sicher­heit im Umgang mit per­sön­li­cher Schutz­aus­rüs­tung.“