Beiträge von Bernd Schöneck

ProzessauftaktMobiler Pflegedienst betrog Kassen und Ämter nach Strich und Faden

Vor dem Landgericht Augsburg müssen sich ab sofort fünf Personen wegen gewerbs- und bandenmäßigem Betrugs in der ambulanten Pflege verantworten. Knapp 3,3 Millionen Euro sollen sie von Kostenträgern zu Unrecht kassiert haben. Sie stellten offenbar Leistungen in Rechnung, die nie erbracht wurden, und dramatisierten den Gesundheitszustand ihrer Betreuten.


SkandalfallEin Horrorheim mit Alpenblick

Schimmel, Schmutz, Verwahrlosung, Bewohner und Bewohnerinnen am Rande des Verhungerns: In einer Seniorenresidenz am bayerischen Schliersee soll es über Jahre unfassbare Zustände gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in 88 Fällen wegen Körperverletzung und untersucht 17 Todesfälle. Endgültig ans Licht kam der Skandal durch einen Corona-Ausbruch, doch schon Jahre zuvor stand das Heim im Gerede.




MillionenbetrugPflegedienste sollen 7,5 Millionen Euro erschlichen haben

Gleich drei mutmaßliche Betrugsfälle bei ambulanten Pflegediensten hat die Staatsanwaltschaft München I zur Anklage gebracht. Die drei Dienste in München und Augsburg sollen über mehrere Jahre Leistungen falsch oder nicht abgerechnet haben. Die Patienten und Patientinnen und Angehörigen erhielten Geld und/oder nicht abrechnungsfähige Alltagshilfen wie Fahr- oder Putzdienste.



Testpflicht in KlinikenKlinikum darf Corona-Testverweigerer abweisen

Krankenhauspatienten und Krankenhauspatientinnen, die einen Corona-Test verweigern, haben keinen Anspruch auf Behandlung – zumindest, sofern keine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt. In diesem Sinne entschied das Landgericht Dortmund und wies den Verfügungs-Antrag einer Patientin per Beschluss zurück.



Erste Anhörung im AusschussLebhafte Debatte über „Stern“-Pflegepetition

In der März-Sitzung des Bundestags-Petitionsausschusses war die "Stern"-Pflegepetition eine Stunde lang Thema. Die Petition hatte mit 328.000 Mitzeichnenden einen Rekord aufgestellt. Zum Auftakt kam eine konstruktive, sehenswerte Diskussion im Ausschuss heraus. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn redete mit.