Babyboom in einen Deggendorfer Klinikum.
Jede elfte Mitarbeiterin in dem Deggendorfer Klinikum wird in den kommenden Wochen und Monaten ausfallen.mreed720/Pixabay.com [CC0 1.0]

Medienberichten zufolge informierte Landrat Christian Bernreiter auf einer Kreistagssitzung über derzeit vakante Stellen in dem Donau-Isar-Klinikum in Deggendorf. Er erklärte, dass dort aktuell insgesamt 76 Mitarbeiterinnen schwanger oder frisch Mutter geworden sind und dementsprechend ein gewisser Fachkräftemängel herrscht. Fast beiläufig soll er die Zahl genannt haben – wohl nichts ahnend, dass diese Mitteilung in den Schlagzeilen landet.

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BSN

Diese Personalsituation ist nicht gerade gewöhnlich, schließlich fällt damit bei dem mit 850 Angestellten besetzten Klinikum jede elfte Arbeitskraft in den kommenden Wochen und Monaten aus – also rund zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Medienberichten zufolge gratulierte Klinikumsprecher Jürgen Stern im Namen des Hauses zu den Schwangerschaften und machte gleichzeitig deutlich, dass die Situation auch eine Herausforderung für das Klinikum darstellt, da personaltechnisch nun nachgebessert werden müsse.

Einen besonderen Grund gebe es für den Babyboom nicht. Jedoch wird im Netz gescherzt, ob es etwa in dem Klinikum einen attraktiven Arzt gebe, der für den Babyboom verantwortlich sei. Wenn es für alle 76 Mitarbeiterinnen soweit ist, könnte es in der hauseigenen Kinderkrippe allerdings sehr eng werden – diese ist nämlich nur für 12 Kinder ausgelegt.