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Inwie­weit hat man als Pfle­ge­kraft eine bzw. was ist das über­haupt? Gesund­heits­per­so­nal nimmt auf­grund sei­ner Schutz­pflicht gegen­über den Pati­en­ten und Bewoh­nern eine beson­de­re ein. Das heißt, es ergibt sich über den Arbeits­ver­trag die Ver­pflich­tung, Pati­en­ten und Bewoh­ner im Rah­men der Zumut­bar­keit vor Scha­den zu schüt­zen. Wird eine gebo­te­ne Hand­lung pflicht­wid­rig unter­las­sen, bei­spiels­wei­se die zumut­ba­re Mobi­li­sa­ti­on im Rah­men der Deku­bi­tus­pro­phy­la­xe, so wird dies jedoch nicht unter eine unter­las­se­ne Hil­fe­leis­tung gefasst. Viel­mehr steht hier eine Kör­per­ver­let­zung durch Unter­las­sen gemäß § 223 in Ver­bin­dung mit § 13 StGB in Rede. Dies kann eine Frei­heits­stra­fe von drei bis fünf Jah­ren nach sich zie­hen, wenn­gleich hier in der Regel eine Geld­stra­fe aus­ge­spro­chen wird.

Pra­xis­tipp: Eine Gefähr­dungs­an­zei­ge kann haf­tungs­recht­li­chen Schutz für Beschäf­tig­te im Gesund­heits­we­sen bie­ten, mehr dazu in die­sem Inter­view mit Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf oder in die­sem Videobei­trag.

Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf ist Rechts­an­walt und Pro­fes­sor für Rechts­wis­sen­schaf­ten im Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen an der Katho­li­schen Hoch­schu­le NRW in Köln.