Mögliche Empfehlungsanpassung für Kontaktpersonen in (Alten-)Pflegeeinrichtungen

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Auch in der gilt, die ver­än­der­ten Maß­nah­men nur unter aku­tem durch­zu­füh­ren. Auch hier gel­ten wei­ter­hin die bereits bestehen­den Emp­feh­lun­gen. Dar­in wird unter­teilt in Per­so­nal der Kate­go­rie I und II. Kate­go­rie I beschreibt die Per­so­nen, die direk­ten Kon­takt zu Sekre­ten oder Kör­per­flüs­sig­kei­ten bzw. 15-minü­ti­gen Blick­kon­takt mit einem -Pati­en­ten hat­ten. In Kate­go­rie II fal­len Per­so­nen, die sich zwar im sel­ben Raum mit einem infi­zier­ten Pati­en­ten auf­hiel­ten, zwi­schen denen aber kein kumu­la­tiv vier­tel­stün­di­ger face-to-face-Kon­takt bestand.

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Damit die unten genann­ten Emp­feh­lungs­an­pas­sun­gen voll­zo­gen wer­den kön­nen, muss das Per­so­nal vor­her eine Ein­wei­sung in kor­rek­tes Tra­gen eines MNS, sowie in - und sons­ti­ge Schutz­maß­nah­men erhal­ten. Zusätz­lich dazu soll eine täg­li­che Eigen­be­ob­ach­tung auf Sym­pto­me durch­ge­führt wer­den. Drit­tens ist eine strik­te räum­li­che und per­so­nel­le Tren­nung in der Ver­sor­gung vor­zu­neh­men, soll­te ein Bewoh­ner am erkran­ken.

Bei aku­tem soll­ten die fol­gen­den Anwei­sun­gen für die sym­ptom­frei­en Betrof­fe­nen der Kate­go­rie I ein­ge­hal­ten wer­den:

  • In Abspra­che mit dem Gesund­heits­amt: Reduk­ti­on der auf 7 Tage nach Expo­si­ti­on
  • Selbst­be­ob­ach­tung und Doku­men­ta­ti­on (14 Tage ab Expo­si­ti­on)
  • Stren­ge Ein­hal­tung aller Hygie­ne­emp­feh­lun­gen, beson­ders denen der Hän­de­hy­gie­ne
  • Wenn es die Tätig­keit nicht ver­bie­tet, unbe­dingt Sicher­heits­ab­stand von 1,5m zu ande­ren Per­so­nen ein­hal­ten
  • Bei Sym­pto­men umge­hend auf SARS-CoV‑2 tes­ten las­sen. Bei posi­ti­vem Ergeb­nis fällt eine häus­li­che von 14 Tagen an. Die Vor­aus­set­zun­gen zur Wie­der­ar­beit nach einer Erkran­kung glei­chen denen des medi­zi­ni­schen Per­so­nals

Hin­sicht­lich des Per­so­nals in Kate­go­rie II wird nicht bezüg­lich der all­ge­mei­nen Per­so­nal­be­set­zung dif­fe­ren­ziert. Unab­hän­gig von der Sym­pto­ma­tik, ist die Arbeit mit MNS und unter Ein­hal­tung der - und Abstands­emp­feh­lun­gen erlaubt. Fällt jedoch ein Test auf das Virus posi­tiv aus, so gel­ten die bereits genann­ten Regeln zur Qua­ran­tä­ne und anschlie­ßen­der Wie­der­ar­beit.

Zu den Rege­lun­gen im pfle­ge­ri­schen Bereich hat das RKI einen umfas­sen­den Bericht ver­öf­fent­licht. Ergän­zend dazu gel­ten die all­ge­mei­nen Emp­feh­lun­gen zur Kon­takt­re­duk­ti­on im pri­va­ten und dienst­li­chen All­tag. Auch hier soll­te bei älte­ren Pfle­ge­kräf­ten dar­auf geach­tet wer­den, dass die­se nicht in Berei­chen mit enge­rem Kon­takt zu ande­ren Per­so­nen ein­ge­setzt wer­den.