Forschung

Neues Stipendienprogramm für Multiprofessionellen Studiengang „Versorgung von Menschen mit Demenz“

Robert Bosch StiftungNeues Stipendienprogramm für Multiprofessionellen Studiengang „Versorgung von Menschen mit Demenz“

Die Robert Bosch Stiftung fördert Studierende des berufsbegleitenden Master-Studiengangs „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz“ (M.A.) der Universität Witten/Herdecke (UW/H) vom Wintersemester 2014/15 bis zum Sommersemester 2019 wieder mit Voll- beziehungsweise Teilstipendien. Dazu hat die Stiftung ein neues Programm aufgelegt, durch das die Studienbeiträge für geeignete Bewerber entweder komplett oder zur Hälfte übernommen werden.

Motoneuronerkrankung und Demenz: Toxische Proteine verursachen Neurodegeneration

GrundlagenforschungMotoneuronerkrankung und Demenz: Toxische Proteine verursachen Neurodegeneration

Jüngste Erkenntnisse der biomedizinischen Grundlagenforschung könnten den Weg zu neuen Therapien ebnen: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln und des University College London haben jetzt herausgefunden, in welcher Weise eine bestimmte genetische Mutation zu neuronalen Schäden bei zwei schweren Krankheiten führt, die sogar auf einmal in ein und derselben Person auftreten können: Bis jetzt war nicht bekannt, was amyotrophe Lateralsklerose und frontotemporale Demenz auslöst.

Steigert Kunst das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz?

ARTEMIS-ProjektSteigert Kunst das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz?

Wenn die Worte fehlen und das Gedächtnis nachlässt, hilft Menschen mit Demenz oft die nonverbale Kommunikation. Das ist für die Musiktherapie inzwischen nachgewiesen. Welchen Beitrag künstlerisch-kreative Ansätze leisten können, um das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz zu steigern und die Kommunikation mit ihren Angehörigen zu verbessern, ist bisher nur ansatzweise erforscht.

Deutlich mehr Hautkrebsbehandlungen in Deutschland

Mehr BehandlungenDeutlich mehr Hautkrebsbehandlungen in Deutschland

Die Zahl der Hautkrebsbehandlungen ist alamierend. Binnen fünf Jahren (zwischen 2007 und 2012) ist der Anteil der Hautkrebsbehandlungen in Kliniken um 23,4 Prozent gestiegen. Dies ergeben aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die am Dienstag vorgelegt wurden.

Etwa 0,1 Prozent aller medizinischen Behandlungsfälle enden tödlich

BehandlungsfehlerEtwa 0,1 Prozent aller medizinischen Behandlungsfälle enden tödlich

Laut dem Krankenhausreport 2014 kommt es bei ca. 5 bis 10 Prozent der in deutschen Krankenhäusern behandelten Patientinnen und Patienten zu unerwünschten Ereignissen, die mit einer erheblichen Relevanz für die Sicherheit der Betroffenen einhergehen. Rund 19.000 Todesfälle an deutschen Kliniken gingen auf derartige unerwünschte Ereignisse zurück, was einer Häufigkeit von rund 1 Promille bezogen auf alle Krankenhausbehandlungen entspräche.