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Es ist ein sehr hei­ßer Tag, doch selbst die Hit­ze hält die Besu­cher­strö­me nicht davon ab in die rie­si­gen Hal­len der größ­ten Spie­le­mes­se ein­zu­tru­deln und sich die Neu­ig­kei­ten aus dem Gaming Bereich anzu­se­hen, zu spie­len und jede Men­ge Mer­chan­di­se zu erwerben.Doch wir steu­ern die­ses Jahr nicht auf die neus­ten Spie­le zu, unser Ziel ist ein etwas klei­ne­rer Stand, abseits des Gan­zen Tru­bels in Hal­le 10.

Gegen Alkohol am Steuer

Die Deut­sche Ver­kehrs­wacht setzt sich schon seit län­ge­rem für mehr Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr ein. Da bei den meis­ten Unfäl­len Jugend­li­che invol­viert sind, will die Ver­kehrs­wacht auf die Gefah­ren des alkohli­sier­ten Auto­fah­rens auf­merk­sam machen: Mit einer spe­zi­ell ange­fer­tig­ten Bril­le, wird ein alko­ho­li­sier­ter Zustand simu­liert. Mit die­ser „Alko­hol­bril­le“ muss man anschlie­ßend einen klei­nen Par­cours absol­vie­ren, um zu sehen wie stark Alko­hol die Koor­di­na­ti­on im Stra­ßen­ver­kehr beein­träch­tigt. Es ist zuge­ge­ben deut­lich Schwie­ri­ger gewe­sen den Par­cours zu meis­tern als es aus­sieht. Noch schwie­ri­ger wird es, wenn man eine Bril­le auf­setzt die Dro­gen­ein­fluss simu­liert. Der Lauf-Par­cours, der sich noch vor eini­gen Minu­ten eben ange­fühlt hat, ist jetzt eine Wand, die schräg abfällt und einem ein mul­mi­ges Gefühl berei­tet. Neben den Par­cours hat die Ver­kehrs­wacht auch einen Auto­si­mu­la­tor auf­ge­stellt, mit dem man sei­ne Reak­ti­ons­zeit im Stra­ßen­ver­kehr tes­ten kann.

Unser Reporter beim Selbstversuch
Unser Repor­ter Patryk Sabra­mo­wicz beim Selbst­ver­such mit der Alko­hol­bril­le.Micha­el Schirp

Die Zukunft spielt

Neben der eigent­li­chen Ver­an­stal­tung, fan­den im Con­gress-Cen­trum Nord von 9:00 bis 17:30 Uhr unter dem Mot­to „Die Zukunft spielt“ zahl­rei­che Prä­sen­ta­tio­nen und Dis­kus­si­ons­run­den zu fünf ver­schie­de­nen The­men­be­rei­chen statt. 85 Refe­ren­ten prä­sen­tier­ten ihre inter­es­san­ten Erkennt­nis­se und pro­gnos­ti­zier­ten zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen im Gaming-Bereich.

Um 12:15 haben wir uns den Vor­trag „Spie­lend ein­kau­fen – Inter­ak­ti­ve Ste­len als Touch­point für Gami­fi­ca­ti­on“ ange­schaut. Ibra­him Maza­ri, vom Unter­neh­men dime­dis sprach über die Ent­wick­lung eines Spiel­erleb­nis­ses für den Spie­ler an einem sta­tio­nä­ren Gerät. Merk­ma­le wie Ran­king, Regeln und Bag­des, waren ein Teil bei der Ent­wick­lung eines Spiel­erleb­nis­ses. Was jedoch aus sei­ner Sicht viel mehr zähl­te waren Punk­te wie: Her­aus­for­de­rung, Dra­ma­tur­gie und Sto­ry­tel­ling.

Blick in die Gamescom 2016
Blick in die 2016 in Köln.Micha­el Schirp

Onlinesucht

Ein wich­ti­ges und erns­tes The­ma in der heu­ti­gen Zeit ist auch die Online­sucht. Auf­ge­grif­fen wur­de es von dem LWL-Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Bochum: Mit dem Online-Ambu­lanz Ser­vice OASIS greift das Kli­ni­kum dort ein, wo die Betrof­fe­nen sich befin­den. Per kann man an einem Test teil­neh­men um her­aus­zu­fin­den, ob man von der Online­sucht betrof­fen ist. Soll­te das Ergeb­nis posi­tiv sein, kann man an einer Sprech­stun­de teil­neh­men und zwar über Web­cam. Das Ziel ist es, das Digi­ta­le mit dem Ana­lo­gen zu ver­bin­den, und den Betrof­fe­nen über den Online-Weg zu errei­chen und zu einer The­ra­pie zu bewe­gen. OASIS ist ein vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit geför­der­tes Hilfs­pro­jekt und soll deutsch­land­weit die Ver­sor­gung von Inter­net­süch­ti­gen ver­bes­sern.

Zu fin­den gibt’s den Stand von OASIS in Hal­le 10.2 bis zum 21 August. Das Hilfs­an­ge­bot ist bereits unter onlinesucht-ambulanz.de ver­füg­bar, die Sprech­stun­den via Web­cam wer­den aber erst ab Sep­tem­ber frei­ge­schal­tet, da sich das Pro­jekt noch in der Beta­pha­se befin­det.

Wir sind gespannt, was uns das kom­men­de Jahr für Pro­jek­te brin­gen wird, und wel­che Reso­nanz die jet­zi­gen Pro­jek­te erzie­len wer­den. Bis zum nächs­ten Jahr, wenn es wie­der heißt: Cele­bra­te the Games.