Hausarzt bei der Lektüre
Haf­tungs­fäl­le erge­ben sich meis­tens schnell und tref­fen vie­le unvor­be­rei­tet. Über­prü­fen Sie bes­ser jetzt ob Ihre Haft­pflicht­ver­si­che­rung auf dem neus­ten Stand ist, bevor sich eine Situa­ti­on mit vehe­men­ten Nach­teil für Sie ergibt.Thodonal/Dreamstime.com [Dream­sti­me RF]

Dr. M. ist ein erfah­re­ner All­ge­mein­me­di­zi­ner und vie­le Jah­ren nie­der­ge­las­sen. Sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen ken­nen den Pra­xis­ab­lauf und den Umgang mit Medi­ka­men­ten und Impf­stof­fen, wel­che auch in der Pra­xis lagern und regel­mä­ßig ver­ab­reicht wer­den. Die­se Prä­pa­ra­te gehö­ren oft nicht der Pra­xis, son­dern Kran­ken­kas­sen oder Pati­en­ten. Letz­ten Monat sind sämt­li­che Impf­stof­fe eines Pati­en­ten ver­dor­ben und konn­ten nicht mehr ver­ab­reicht wer­den, da die Kühl­ket­te unter­bro­chen wur­de. Die Medi­ka­men­te wur­den zu spät in den Kühl­schrank gelegt. Ein Scha­den von meh­re­ren Hun­dert Euro. Ein Scha­den der sei­tens des Ver­si­che­rers abge­lehnt wur­de.

Glück im Unglück für Dr. M., da die Scha­den­hö­he noch über­schau­bar war, doch dies kann bei­spiels­wei­se bei der Ver­ab­rei­chung des ver­dor­be­nen Präpe­ra­tes zu Scha­den­er­satz­for­de­run­gen in Mil­lio­nen­hö­he füh­ren.

Die ist für jeden Arzt ele­men­tar und soll­te daher regel­mä­ßig durch einen Spe­zia­lis­ten über­prüft und aktua­li­siert wer­den. Bei Zusam­men­schlüs­sen mit ande­ren Ärz­ten zum Bei­spiel zu einer Gemein­schafts­pra­xis soll­te eine Über­prü­fung der statt fin­den. Rat­sam sind Iden­ti­sche Bedin­gungs­wer­ke, sowie Deckungs­sum­men und im Ide­al­fall die Ver­si­che­rung aller Part­ner bei einem Ver­si­che­rer. Ände­run­gen im Tätig­keits­spek­trum oder sogar in der Pra­xis selbst sind dem Ver­si­che­rer recht­zei­tig zu mel­den, denn so kön­nen exis­tenz­be­dro­hen­de Deckungs­lü­cken ver­mie­den wer­den. So ist man im Scha­den­fall auf der siche­ren Sei­te.

Aktuelle Deckungssummen und Bedingungen sind im Schadenfall elementar!

Immer noch gibt es vie­le Alt­ver­trä­ge mit nied­ri­gen Deckungs­sum­men und ver­al­te­ten Deckungs­in­hal­ten. In den 1990er-Jah­ren waren Ver­trä­ge mit Deckungs­sum­men von 1,5 Mio. für Per­so­nen- und Sach­schä­den und 100.000 Euro für Ver­mö­gens­schä­den gän­gig. Doch in den letz­ten Jah­ren ist ein enor­mer Anstieg der Scha­den­er­satz­for­de­run­gen zu beob­ach­ten. Grün­de hier­für sind die anstei­gen­den Pfle­ge­kos­ten, eine pati­en­ten­freund­li­che Recht­spre­chung sowie zuneh­men­de Regres­se der Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger. Für den Arzt, der mit sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen haf­tet, kann dies den finan­zi­el­len Ruin bedeu­ten.

Mit HDI auf der sicheren Seite

Eine aus­rei­chen­de Absi­che­rung der Kun­den im Hin­blick auf die Höhe der Deckungs­sum­men sowie ver­bes­ser­te Bedin­gungs­wer­ke, wel­che aktu­el­le Ent­wick­lun­gen wie Behand­lungs­for­men und die Recht­spre­chung ver­ei­nen, sind HDI sehr wich­tig, wes­halb auch ste­tig Vetrags­ak­tua­li­sie­run­gen for­ciert wer­den.

Die Basis-Deckungs­sum­men bei HDI betra­gen mitt­ler­wei­le 5 Mio. Euro pau­schal für Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den oder alter­na­tiv 7,5 Mio. Euro jeweils drei­fach maxi­miert im Ver­si­che­rungs­jahr. Die aktu­el­len Bedin­gun­gen bie­ten wei­ter­hin die prä­mi­en­freie Mit­ver­si­che­rung von zwei ange­stell­ten Ärz­ten des glei­chen Fach­ge­biets und sogar eine unbe­grenz­te Nach­haf­tung.

Deckungs­in­hal­te wie der Medi­ka­men­ten­ver­derb oder Off-Label- und Com­pas­sio­na­te-Use oder aber auch das immer mehr zuneh­men­de The­ma Tele­me­di­zin sind Bestand­teil der aktu­el­len Bedin­gun­gen bei HDI.

Das obi­ge Scha­den­bei­spiel zeigt, dass einem durch aktu­el­le Deckun­gen unnö­ti­ger Ärger erspart bleibt. Eine Über­prü­fung der ins­be­son­de­re zur Ver­mei­dung even­tu­el­ler Deckungs­lü­cken ist daher für jeden Arzt rat­sam.

Fazit

HDI möch­te sei­ne Kun­den vor bösen Über­ra­schun­gen schüt­zen und emp­fiehlt daher die Berufs­haft­pflicht von einem Spe­zia­lis­ten auf aktu­el­le Bedin­gun­gen und zeit­ge­mä­ße Deckungs­sum­men zu über­prü­fen und ggf. zu aktua­li­sie­ren.