Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter möch­te den Pfle­ge­be­ruf wie­der attrak­ti­ver machen: „Wir kön­nen den Pfle­ge­be­ruf attrak­ti­ver machen, indem wir mehr Stel­len schaf­fen und beset­zen. Nur so bewe­gen wir Pfle­ge­kräf­te dazu, wie­der in den Beruf zurück­zu­keh­ren oder von Teil­zeit auf Voll­zeit zu wech­seln“, so Spahn in einem Tweet auf sei­ner Home­page.

Vollständige Refinanzierung durch die Krankenkassen

Zudem hat er Ankün­di­gun­gen bezüg­lich der Bekämp­fung des Pfle­ge­per­so­nal­man­gels gemacht. Wie aus einer Pres­se­mit­tei­lung der Deut­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft (DKG) her­vor­geht, möch­te er, dass jede neu geschaf­fe­ne Pfle­ge­stel­le in Kran­ken­häu­sern in Zukunft zu 100 Pro­zent durch die Kran­ken­kas­sen refi­nan­ziert wird.

Georg Baum, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der DKG, erklär­te dazu: „Wir begrü­ßen die Ankün­di­gung des Minis­ters, den Pfle­ge­per­so­nal­auf­bau in Kran­ken­häu­sern kon­se­quent anzu­ge­hen. Dies bedeu­tet die Fort­set­zung des Pfle­ge­för­der­pro­gramms unter ver­bes­ser­ten Rah­men­be­din­gun­gen ohne Limi­tie­rung und wäre zugleich ein ers­ter Teil­schritt zu der im Koali­ti­ons­ver­trag vor­ge­se­he­nen Ent­kop­pe­lung der Finan­zie­rung des Pfle­ge­per­so­nals von den Fall­pau­scha­len.“