Currywurst Pommes
Die schnel­le Cur­ry­wurst zwi­schen­durch ist nicht gesund.

Dies zei­gen die Ergeb­nis­se der reprä­sen­ta­ti­ven Stu­die „Zukunft Gesund­heit 2016“ der Schwen­nin­ger Kran­ken­kas­se und der Stif­tung „Die Gesund­ar­bei­ter“. Mehr als 1.000 Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne in Deutsch­land zwi­schen 14 und 34 Jah­ren wur­den dafür befragt.

84 Pro­zent der Befrag­ten wür­den sich zwar ger­ne gesün­der ernäh­ren – doch im All­tag ste­hen die­se Vor­sät­ze hin­ten an, wie die Stu­die belegt. „Der schnel­le Snack unter­wegs muss nicht unge­sund sein, aber es ist bedenk­lich, wenn sich Men­schen kei­ne Zeit mehr neh­men, in Ruhe zu essen“, sagt Dr. Tan­ja Kat­rin Hant­ke, Gesund­heits­ex­per­tin der Schwen­nin­ger. „Der has­ti­ge Bis­sen beim War­ten auf den Bus, im Gehen zur Arbeit oder wäh­rend der Fahrt nach Hau­se ist mit einem Ver­lust der Wer­tig­keit dem Essen und dem eige­nen Kör­per gegen­über ver­bun­den.“

Anzei­ge
PWG-Seminare

Ernährungserziehung schon für Kinder

Hin­zu kommt: Oft ist die To-go- unter­wegs eher ein­sei­tig und wenig ener­gie­reich. Das reich­hal­tig beleg­te Bröt­chen vom Bäcker, die Nudeln vom Asia-Schnell­im­biss oder Cur­ry­wurst mit Pom­mes sind unge­sund, wenn sie die domi­nie­ren. Aber auch ver­meint­lich gute Lebens­mit­tel wie Smoot­hies soll­ten nur in Maßen ver­zehrt wer­den, denn die­se Frucht­säf­te haben einen hohen Fruc­to­se­ge­halt. „Mal ein Essen unter­wegs ist okay, aber es soll­te nicht regel­mä­ßig sein“, so die Gesund­heits­ex­per­tin.

Hant­ke for­dert eine Ernäh­rungs-Erzie­hung von Kin­des­bei­nen an. Schon bei den ganz Klei­nen wer­den die Grund­la­gen für ein gesun­des Leben gelegt. Wie die Stu­die zeigt, ach­ten aber längst nicht alle Eltern dar­auf, ihre Kin­der ent­spre­chend zu ernäh­ren. Jeder zwei­te befrag­te jun­ge Bun­des­bür­ger durf­te in sei­ner Kind­heit zuhau­se Süs­sig­kei­ten, Salz­ge­bäck und gezu­cker­te Geträn­ke in unbe­grenz­ter Men­ge zu sich neh­men. „Wer aus Erfah­rung weiß, wie hem­mungs­los Kin­der bei Süßem und Sal­zi­gem zugrei­fen, kann das nicht gut­hei­ßen.“