Wenn sich beruf­lich Pflegende durch die aktuelle Situa­tion der Corona-Pande­mie belas­tet fühlen, können sie ab sofort eine kosten­lose psycho­the­ra­peu­ti­sche Telefon­be­ra­tung in Anspruch nehmen. Hierfür wurde extra die Inter­net­platt­form www.psych4nurses.de kurzfris­tig einge­rich­tet, über die bundes­weit 30-minütige Beratungs­ter­mine gebucht werden können. Die profes­sio­nelle Unter­stüt­zung ist insbe­son­dere gedacht für Pflege­fach­per­so­nen in den Klini­ken sowie in Alten­pfle­ge­hei­men und in der häusli­chen Versor­gung. Die Schirm­herr­schaft dieses Hilfs­an­ge­bots haben die Bundes­pfle­ge­kam­mer und der Deutsche Pflegerat übernom­men. Das Beratungs­an­ge­bot erfolgt ehrenamtlich.

„Beruf­lich Pflegende sind während der aktuel­len Corona-Pande­mie vielfach ganz beson­de­ren psychi­schen Belas­tun­gen ausge­setzt“, erläu­tert Prof. Chris­tel Bienstein, Präsi­den­tin des Deutschen Berufs­ver­ban­des für Pflege­be­rufe (DBfK). „Obwohl fast überall eine Überlas­tung vorhan­de­ner Ressour­cen bisher insge­samt erfolg­reich vermie­den werden konnte, durch­leb­ten viele beruf­lich Pflegende in ambulan­ten Diens­ten, Heimen und Kranken­häu­sern Extrem­si­tua­tio­nen psychi­scher Belas­tung – und tun dies nach wie vor. Ich danke unserem Regio­nal­ver­band DBfK Nordwest für seine Initia­tive und den Psycho­the­ra­peu­tin­nen und Psycho­the­ra­peu­ten für ihr großzü­gi­ges Angebot.“

Quelle: DBfK