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Digitalisierung
Tech­ni­sche Inno­va­tio­nen sind immer Kopf­sa­cheFoto: Alex­an­der Meyer-Köring

Digi­ta­li­sie­rung, Coro­na und den Fokus auf den inter­na­tio­na­len Waren­ver­kehr. Nach vier Tagen Lauf­zeit im Prä­senz­for­mat kön­nen die MEDICA und die COMPAMED ein posi­ti­ves Ergeb­nis ver­bu­chen. Die welt­weit füh­ren­den Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­for­men für die Medi­zin­tech­nik-Indus­trie und ihren Zulie­fe­rer­be­reich prä­sen­tier­ten sich vom 15. bis 18. Novem­ber 2021 mit einer Fül­le an Neu­hei­ten. Gera­de auch was digi­ta­le Ange­bo­te angeht.

„Die Stim­mung in den Mes­se­hal­len war durch­weg gelöst und von Opti­mis­mus geprägt. Aus den Gesprä­chen mit unse­ren Kun­den wis­sen wir, dass die Erwar­tun­gen viel­fach über­trof­fen wur­den. End­lich konn­ten wie­der per­sön­lich Kon­tak­te geknüpft und inten­si­viert wer­den“, zieht Erhard Wien­kamp, Geschäfts­füh­rer der Mes­se Düs­sel­dorf, hoch­er­freut Bilanz.

Vie­le Pro­dukt­neu­hei­ten auch aus dem Zukunfts­be­reich Digi­ta­li­sie­rung prä­sen­tier­ten die rund 3500 Aus­stel­ler den 46.000 Fach­be­su­che­rin­nen und ‑besu­chern. Fast drei Vier­tel von ihnen kamen aus dem Aus­land nach Düs­sel­dorf, um sich über ein umfas­sen­des Spek­trum an Inno­va­tio­nen für die ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Ver­sor­gung zu infor­mie­ren. Und: vie­le Pro­dukt­neu­hei­ten auch live auszuprobieren.

Digitalisierung
End­lich wie­der direk­ter Kon­takt zwi­schen Aus­stel­lern und Besu­chernFoto: Alex­an­der Meyer-Köring

Weltmarkt wird wachsen

Unge­ach­tet anhal­ten­der Ein­schrän­kun­gen im inter­na­tio­na­len Waren­ver­kehr pro­gnos­ti­ziert der Indus­trie­ver­band ZVEI für den Welt­markt der elek­tro­me­di­zi­ni­schen Tech­nik ein Wachs­tum für das lau­fen­de Jahr von acht Pro­zent. „Die MEDICA hat den Aus­stel­lern und Besu­chern als hybri­de Prä­senz­ver­an­stal­tung in die­sem Jahr eine wich­ti­ge Platt­form zum per­sön­li­chen wie vir­tu­el­len Aus­tausch über inno­va­ti­ve Medi­zin­pro­duk­te und aktu­el­le Trends in der Medi­zin­tech­nik gebo­ten“, erklärt Hans-Peter Bur­sig, ZVEI-Fach­ver­bands­ge­schäfts­füh­rer Elek­tro­me­di­zi­ni­sche Technik.

„Um den Gesund­heits­markt von mor­gen mit inno­va­ti­ven Ideen und Kon­zep­ten gemein­sam zu gestal­ten, brau­chen wir in der Medi­zin­tech­nik ein star­kes Bran­chen-Netz­werk. Der per­sön­li­che Aus­tausch ist dabei selbst in Zei­ten der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on noch immer uner­setz­lich und wur­de von vie­len unse­rer Mit­glie­der nach nun­mehr über ein­ein­halb Jah­ren Pan­de­mie her­bei­ge­sehnt“, erklärt Mar­cus Kuhl­mann, Lei­ter Medi­zin­tech­nik im Deut­schen Indus­trie­ver­band Spectaris.

Das The­ma COVID-19 zog sich wie ein roter Faden durch vie­le Bei­trä­ge, gera­de in den Foren der Mes­se: Erkennt­nis­se aus dem bis­he­ri­gen Pan­de­mie-Manage­ment, neue The­ra­pie­an­sät­ze sowie Ver­sor­gungs­kon­zep­te. Ein attrak­ti­ver Markt für vie­le, den es zu beset­zen gilt. Im Wett­ren­nen um Medi­ka­ti­on und The­ra­pie herrscht gro­ße Kon­kur­renz. Bleibt zu hof­fen, dass sich die­se Kon­kur­renz posi­tiv aus­wirkt auf das Wohl zukünf­ti­ger Pati­en­tin­nen und Patienten.

Digitalisierung der Abläufe im Gesundheitswesen

Eben­falls im Fokus: die Digi­ta­li­sie­rung der Abläu­fe im Gesund­heits­we­sen. Dazu pas­send boten die Aus­stel­ler vie­le Neu­hei­ten für den kli­ni­schen sowie ambu­lan­ten Bereich, also auch die Pfle­ge. Und auch die jun­ge Grün­der­sze­ne mischt da kräf­tig mit. Es geht dabei schwer­punkt­mä­ßig um inno­va­ti­ve Gerä­te und smar­te Appli­ka­tio­nen zur digi­ta­len Ver­net­zung und Pro­zess­in­te­gra­ti­on im Sin­ne des „Inter­net of Medi­cal Things“: Künst­li­che Intel­li­genz (KI), Gesund­heits-Apps oder auch Robotik.

Ein Bei­spiel: ein Unter­neh­men aus Finn­land hat eine Pro­dukt­lö­sung zur intel­li­gen­ten Herz­ton­ana­ly­se vor­ge­stellt. Der Herz­schall­ana­ly­sa­tor des Unter­neh­mens kom­bi­niert Künst­li­che Intel­li­genz (Signal­ver­ar­bei­tung und ‑ana­ly­se), Dopp­ler-Tech­no­lo­gie (Ultra­schall) und Schall­ana­ly­se, um das Vor­han­den­sein von ange­bo­re­nen Herz­er­kran­kun­gen umfas­send zu beur­tei­len und zu untersuchen.

Die aus­stel­len­den Fir­men hat­ten auf­grund der Pan­de­mie-Situa­ti­on zum Teil gedämpf­te Erwar­tun­gen, zeig­ten sich jedoch durch­weg posi­tiv über­rascht von den guten Besu­cher­zah­len. Ein Boos­ter für die Moti­va­ti­on in der Branche.