Bodo Ramelow
Thü­rin­gens Minis­ter­prä­si­dent Bodo Rame­low, Dr. Jens Masch­mann, Medi­zi­ni­scher Vor­stand und Dr. Karen Treu­ter, Lei­te­rin des Geschäfts­be­reichs beim Rund­gang über die Bau­stel­le.

Das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Jena () „sichert den Zugang zu inno­va­ti­ver Medi­zin auf uni­ver­si­tä­rem Niveau im Frei­staat, bün­delt inter­na­tio­nal aner­kann­te For­schungs­kom­pe­tenz und ist mit über 4.600 Beschäf­tig­ten einer der größ­ten Arbeit­ge­ber in der Regi­on“, sag­te Rame­low bei einem Rund­gang über Bau­stel­le, auf der zur­zeit ein Groß­teil der Kli­nik neu errich­tet wird.

Zudem leis­te das UKJ einen wich­ti­gen Bei­trag zur Aus­bil­dung zukünf­ti­ger Fach­kräf­te, so der Minis­ter­prä­si­dent. Dazu zäh­len nicht nur die der­zeit rund 2.400 Medi­zin­stu­die­ren­den, son­dern auch über 200 Aus­zu­bil­den­de in 15 Aus­bil­dungs­be­ru­fen. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de das UKJ zudem mit dem Thü­rin­ger Lan­des­preis für vor­bild­li­ches Enga­ge­ment für Men­schen mit Behin­de­run­gen aus­ge­zeich­net. Aktu­ell arbei­ten über 280 Men­schen mit Behin­de­run­gen an der ein­zi­gen Thü­rin­ger Uni­kli­nik.

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Bei sei­nem Besuch wur­de der Minis­ter­prä­si­dent vom Vor­stand des UKJ beglei­tet. „Wir wol­len auch zukünf­tig die Koope­ra­tio­nen mit wei­te­ren Kli­ni­ken in aus­bau­en“, beton­te Dr. Jens Masch­mann, Medi­zi­ni­scher Vor­stand am UKJ. Ein anschau­li­ches Bei­spiel dafür ist das vom UKJ koor­di­nier­te Tele­me­di­zin Netz­werk „SATELIT“ zur Schlag­an­fall­ver­sor­gung. In die­sem Netz­werk kön­nen sich Medi­zi­ner der über­re­gio­na­len Kli­ni­ken mit Schlag­an­fall­zen­tren („Stro­ke Units“) per Video­kon­fe­renz ohne Zeit­ver­lust in die Akut-Ver­sor­gung von Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten in Ver­sor­gungs­kran­ken­häu­sern ohne eige­ne Stro­ke Unit dazu schal­ten. Auch daher ver­fol­ge das UKJ den Aus­bau wei­te­rer tele­me­di­zi­ni­scher Ange­bo­te, so Masch­mann.

Baustelle des UKJ
Die Bau­ar­bei­ten schrei­ten vor­an: Im Vor­der­grund die Bau­stel­le des neu­en Park­hau­ses. Links im Bild die Gebäu­de des neu­en Bau­ab­schnitts.UKJ

Mit dem zwei­ten Bau­ab­schnitt wächst das ein­zi­ge Thü­rin­ger Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum auch räum­lich als Kli­ni­kum zusam­men: Mit Aus­nah­me der bereits sanier­ten Psych­ia­trie wer­den alle kli­ni­schen Dis­zi­pli­nen, nahe­zu alle kli­nisch rele­van­ten Dia­gnos­tik­leis­tun­gen und ein gro­ßer Teil der kli­ni­schen For­schung am Stand­ort in Jena-Lobe­da ver­eint. Aktu­ell sind vie­le der teils his­to­ri­schen Kli­nik­bau­ten des UKJ noch über das gesam­te Stadt­ge­biet ver­teilt.