Forschung

TabuthemaPsychische Erkrankungen nehmen zu

Wenige reden darüber, viele haben sie: Psychische Probleme nehmen seit Jahren zu und waren 2019 der zweithäufigste Krankschreibungsgrund. Das schlägt sich auch in dramatischer Weise bei der Anzahl der Rehamaßnahmen und Frühverrentungen nieder. Zwei aktuelle Meinungsumfragen zeigen derweil die sich wandelnde gesellschaftliche Einstellung zu dem Thema. Die Bundesregierung plant eine Offensive für geistiges Wohlbefinden.


Sicherheitsabstand ermöglichenWirksamer Infektionsschutz durch smarte Wearables: Linde entwickelt Abstandswarnweste

Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen: Die AHA-Formel bringt auf den Punkt, was zum Schutz vor einer Corona-Infektion zu beachten ist. Doch schon das Einhalten der empfohlenen Sicherheitsdistanz von 1,5m bereitet vielen im Alltag ein Problem; nicht alle sind gleich gut darin Entfernungen abzuschätzen. Zumindest für den gewerblichen Bereich bietet sich jetzt eine praktikabele Unterstützung in Form von sogenannten smarten Wearables, also intelligenten Kleidungsstücken und Accessoires, an.


Wohnen im AlterGrößter Senioren-Wunsch: Daheim wohnen bleiben

Eine klare Mehrheit der Senioren wünscht sich, weiter im eigenen Zuhause leben zu können – selbst im Fall, dass sie pflegebedürftig werden. Das ergab eine große Studie aus der Schweiz. Wichtig dabei: Eine gute Infrastruktur, Möglichkeiten vor Ort und der Zugang zur Natur.




Wegfallende HilfsangeboteHäusliche Pflege: Verzweiflung durch Corona-Pandemie

Etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland betreiben Häusliche Pflege und sind physisch sowie psychisch starken Belastungen ausgesetzt. Dies hat sich durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft, wie jetzt ein gemeinsames Forschungsprojekt des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ergab. Etwa ein Viertel gibt an, verzweifelt zu sein, auch mit der praktischen Umsetzung der Hygienevorschriften haben viele Probleme.



Studie der Uni BremenEinheitliches Personalbemessungssystem präsentiert

In Deutschland fehlen bundesweit Pflegekräfte. Doch nicht überall ist der Bedarf an Fach- und Assistenzkräften gleich. Die benötigte Personalmenge hängt von der individuellen Bewohnerstruktur der Einrichtung ab. Eine Studie des Forschungszentrums SOCIUM der Uni Bremen hat nun ein Personalbemessungsverfahren präsentiert, mit der sich der Mitarbeiterbedarf für jede Einrichtung indiviudell errechnen lässt.



Freund und VierbeinerWie Hunde in der Pflege helfen können

Immer häufiger werden in der Pflege auch Tiere zur therapeutischen Unterstützung eingesetzt. Dabei spielt vor allem der beste Freund des Menschen eine große Rolle - der Hund. Studien zeigen, dass Hunde insbesondere bei Menschen mit Demenz das psychosoziale Wohlbefinden verbessern können.