Forschung

Wegfallende HilfsangeboteHäusliche Pflege: Verzweiflung durch Corona-Pandemie

Etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland betreiben Häusliche Pflege und sind physisch sowie psychisch starken Belastungen ausgesetzt. Dies hat sich durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft, wie jetzt ein gemeinsames Forschungsprojekt des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ergab. Etwa ein Viertel gibt an, verzweifelt zu sein, auch mit der praktischen Umsetzung der Hygienevorschriften haben viele Probleme.



Studie der Uni BremenEinheitliches Personalbemessungssystem präsentiert

In Deutschland fehlen bundesweit Pflegekräfte. Doch nicht überall ist der Bedarf an Fach- und Assistenzkräften gleich. Die benötigte Personalmenge hängt von der individuellen Bewohnerstruktur der Einrichtung ab. Eine Studie des Forschungszentrums SOCIUM der Uni Bremen hat nun ein Personalbemessungsverfahren präsentiert, mit der sich der Mitarbeiterbedarf für jede Einrichtung indiviudell errechnen lässt.



Freund und VierbeinerWie Hunde in der Pflege helfen können

Immer häufiger werden in der Pflege auch Tiere zur therapeutischen Unterstützung eingesetzt. Dabei spielt vor allem der beste Freund des Menschen eine große Rolle - der Hund. Studien zeigen, dass Hunde insbesondere bei Menschen mit Demenz das psychosoziale Wohlbefinden verbessern können.



Erste HilfeHerzdruckmassage ist wichtiger als Beatmung

Von 65.000 Personen, die jährlich in Deutschland einen Herzstillstand erleiden, sterben mehr als 60.000. Ein Grund dafür: Zu wenige Menschen trauen sich Erste Hilfe zu. Die Deutsche Herzstiftung fordert daher, das Prozedere zu vereinfachen: Laien sollten im Zweifel auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten und direkt eine Herzdruckmassage beginnen – diese sei wichtiger, damit der Patient überlebt.