Aus der Rechtsprechung

ArbeitskleidungKopftuch im Gesundheitsdienst: hygienisch unbedenklich?

Das Thema "Kopftuchverbot" hat die deutschen Gerichte bereits häufiger beschäftigt. Die Urteile sind unterschiedlich ausgefallen, da jeweils individuell und nach beruflicher Tätigkeit entschieden wurde. Auch im pflegerischen Dienst werden Arbeitgeber und Mitarbeiterinnen häufig mit der Frage konfrontiert, ob ein Kopftuch unter hygienischen Gesichtspunkten während der Arbeit getragen werden darf bzw. sollte.



Häusliche PflegeUrteil stoppt Ausbeutung in 24-Stunden-Pflege

Pflegekräfte, die sich rund um die Uhr um ihre Patienten kümmern und mit im Haushalt leben, haben für ihre komplette, tatsächliche Einsatzzeit Anspruch auf den Mindestlohn. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg gab der Klage einer bulgarischen Pflegerin statt.



VideointerviewDemenz und Recht: Was Pflegepersonal wissen sollte

Dürfen Geschenke von demenzerkrankten Patienten angenommen werden? Wer haftet, wenn ein privater Gegenstand des Patienten während des Pflegebesuchs kaputt geht? Fragen wie diese klären Altenpfleger Jochen Gust und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Volker Großkopf in diesem Videointerview.



VideointerviewDie größten rechtlichen Irrtümer in der Pflege von Demenz-Patienten

Die Pflege von demenzerkrankten Personen stellt Angehörige und Pflegepersonen häufig vor große Herausforderungen. Auch rechtliche Fragen kommen dabei immer wieder auf. Prof. Dr. Volker Großkopf spricht im Videointerview mit Altenpfleger und Redakteur Jochen Gust unter anderem über die größten rechtlichten Irrtürmer in Bezug auf die Pflege von Demenzpatienten.


Gewalt in der PflegeTabuthema: Wenn Patienten gewalttätig werden

Es kommt durchaus vor, dass von Patienten oder Heimbewohnern eine Gewaltbereitschaft gegenüber dem (Pflege-)Personal ausgeht. Auf der Arbeitgeberseite ist mitunter der Hang zur Bagatellisierung und Tabuisierung zu erkennen. Welche rechtlichen Aspekte sind beim Thema „Gewalt gegen Pflege“ zu beachten? Darf sich eine Pflegekraft gegen den Patienten gewalttätig zur Wehr setzen?


Sozialgericht MünchenVersäumnis der Krankenkasse: Anspruch auf Krankengeld

Grundsätzlich obliegt es dem Versicherten, bei Arbeitsunfähigkeit die Krankenkasse rechtzeitig zu informieren, um den Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld kenntlich zu machen. Allerdings wird der Anspruch nicht aufgehoben, wenn die Krankenkasse die Krankmeldung durch Eigenverschulden erst nach der Frist erhält. Dies ergab die jüngste Rechtssprechung des SG München.


Rechtstalk (Teil 3)Genießen Pflegeschüler „Welpenschutz“?

Im dritten Teil des Videointerviews zwischen Altenpfleger Tobias Plonka und Prof. Dr. Volker Großkopf geht es um die haftungsrechtliche Verantwortung von Auszubildenden in der Pflege. Häufig stellt sich nämlich die Frage, ob Pflegeschüler vor einer Haftung im Schadensfall geschützt sind.