Vermischtes

Mit ASS und Heparin gegen CoronaCOVID-19: Könnten einfache Medikamente Leben retten?

Der rasante Fortschritt bei der Entwicklung geeigneter Impfstoffe hat die Hoffnung auf ein baldiges Ende der seit über einem Jahr andauernden Corona-Pandemie genährt. Dennoch muss jedem klar sein, dass selbst wenn die Impfungen zeitnah erfolgen sollten, es noch viele Monate dauern wird, bis sich die sogenannte Herdenimmunität einstellt – wenn nicht gar noch länger. Schon wegen dieser Ungewissheit ist es umso wichtiger, die Debatte über die wirksamste "Anti-Corona-Maßnahme" nicht allein nur aus dem Blickfeld der Infektionsprävention zu führen. Ebenso wichtig ist auch die Thematisierung der Frage nach der bestmöglichsten Therapie von bereits (oder zukünftig) an COVID-19 Erkrankten. Dabei könnten zwei altbekannte Medikamente sich als durchaus nützlich erweisen.


Zukunft der WundversorgungAcht Fragen an Juliane Pohl vom Bundesverband Medizintechnologie

Die Regularien für die Verordnungen von Verbandmitteln wurden verändert. Ausgehend von der Legaldefinition des Verbandmittels im Heil- und Hilfsmittelgesetz waren in dem Versorgungssektor "chronische Wunde" in der Vergangenheit eine Fülle von Nachbesserungen, Interventionen und zum Teil inhaltlich kollidierender Gesetze zu beobachten. Seit der Änderung der Arzneimittel-Richtlinie scheint nun Ruhe eingekehrt zu sein. Die Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen (RDG) hat mit Juliane Pohl, Leiterin Referat Ambulante Gesundheitsversorgung beim Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) über die neue Situation gesprochen. Das Interview führte Chefredakteur Michael Schanz.




SchönheitsbehandlungFalten-Unterspritzung nicht ohne heilpraktische Erlaubnis

Wer Falten-Unterspritzungen anbietet, muss hierfür entweder Hautarzt sein oder braucht eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Ein Kosmetikstudio darf diese Behandlungen ohne Erlaubnis nicht anbieten oder hierfür werben. So urteilte das OLG Karlsruhe, und gab einem Zentrum für ästhetische Medizin aus der Schweiz Recht.


Trotz Krankenhaus-SchließungenDeutlich mehr Intensivbetten als noch 1991

Während es in Deutschland immer weniger Kliniken und Patientenbetten gibt, ist die Zahl der Klinikbetten auf Intensivstationen seit 1991 um 36 Prozent gestiegen. Das ergab eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes für die Zeit bis 2018. Die Zusatz-Kapazitäten infolge von Corona sind in diesen Zahlen also noch nicht enthalten.





Sicherheitsabstand ermöglichenWirksamer Infektionsschutz durch smarte Wearables: Linde entwickelt Abstandswarnweste

Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen: Die AHA-Formel bringt auf den Punkt, was zum Schutz vor einer Corona-Infektion zu beachten ist. Doch schon das Einhalten der empfohlenen Sicherheitsdistanz von 1,5m bereitet vielen im Alltag ein Problem; nicht alle sind gleich gut darin Entfernungen abzuschätzen. Zumindest für den gewerblichen Bereich bietet sich jetzt eine praktikabele Unterstützung in Form von sogenannten smarten Wearables, also intelligenten Kleidungsstücken und Accessoires, an.