Berufshaftpflicht


AnzeigeHaftungsfallen früh erkennen und vermeidenIst meine Berufshaftpflicht noch aktuell?

Vom Studenten zum Facharzt bis hin zur Anstellung oder sogar Niederlassung, das ist der Werdegang eines Mediziners, doch der Blick für die eigene Berufshaftpflicht bleibt meist außer Acht. Der zum Studienbeginn abgeschlossene Berufshaftpflichtvertrag wurde seit Jahren nicht mehr angepasst. Doch sind die vereinbarten Deckungssummen und Bedingungen noch aktuell und zeitgemäß? Was hat sich verändert?


AnzeigeTeil 1 - Sachverhalt bei einem HaftungsfallChronische Niereninsuffizienz – eine in der hausärztlichen Praxis häufig vernachlässigte Volkskrankheit (I)

Nierenfunktionsstörungen wie die chronische Niereninsuffizienz kommen häufig vor und treten in der hausärztlichen Praxis mehrmals im Jahr in Erscheinung. Mit einer Evidenz von 7,2 % bei Patienten über 30 Jahren gehört sie zu den weltweit häufigsten Volkskrankheiten. Bereits jetzt stehen aussagekräftige, internationale Leitlinien und Fachliteratur für Innere Medizin zur Verfügung, die ein standardisiertes Verfahren bei Nierenfunktionseinschränkungen beschreiben. Dass es dennoch Behandlungsdefizite gibt, zeigen in unserer Schadenpraxis vermehrt auftretende Fälle von nicht bzw. zu spät erkannter chronischer Niereninsuffizienz mit schwerwiegenden Folgen für die Patienten.


AnzeigeBerufshaftpflichtWann hafte ICH als angestellte/r Ärztin/Arzt?

Immer mehr Mediziner auch außerhalb von Kliniken sind heute im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So lassen sich beispielsweise flexiblere Arbeitszeitmodelle realisieren, das unternehmerische Risiko der Selbstständigkeit entfällt ebenso wie ein Großteil des mit einer Selbstständigkeit verbundenen administrativen Aufwands. Im Hinblick auf die sich aus der beruflichen Tätigkeit ergebenden Haftungsrisiken wiegen sich jedoch viele Angestellte in der Sicherheit des voll umfänglichen Schutzes durch ihren Arbeitgeber.


AnzeigeHaftungsfalleArzt in Anstellung – hierfür können Sie haften

Neben dem zentralen Aspekt der Haftung für das Restrisiko können angestellte Ärzte aber noch von anderen Situationen bedroht sein, bei denen der Deckungsschutz der Arbeitgeber versagt. Diese fasst der medizinrechtliche Journalist Michael Schanz, Chefredakteur der "Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen", in seinem Videostatement zusammen und knüpft damit an Großkopf´s Aussage bezüglich des Haftungsrisikos von Behandlungen im Privatbereich an.


AnzeigeProblematischer FreistellungsanspruchRisiken für angestellte Zahnärzte bei unzureichendem Versicherungsschutz des Arbeitgebers

In diesem Fall betrieb ein Zahnarzt eine große Praxis mit mehreren angestellten Zahnärzten und Zahnärztinnen. In seiner eigenen Berufshaftpflichtversicherung hatte er die Tätigkeit der angestellten Zahnärzte und Zahnärztinnen aus Kostengründen nicht eingeschlossen. Die Arbeitsverträge der angestellten Ärzte enthielten folgende Klausel: "Zur Absicherung gegen Schäden aus fehlerhafter zahnärztlicher Tätigkeit hat der Angestellte auf eigene Kosten eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. Euro abzuschließen."



AnzeigeAus der SchadenpraxisPraxisbrand durch Sauerstoffflasche – Patient auf Toilette zurückgelassen

Ausgelöst durch das Bedienen einer Sauerstoffflasche durch die Anästhesistin kommt es zu einem Brand innerhalb der Praxis. Es entsteht hoher Sachschaden an Gebäude und Inventar sowie anschließender Ausfallschaden während der Instandsetzung. Ein Patient, dessen chirurgischer Eingriff vorbereitet wurde, wird bei der Räumung der Praxis nicht berücksichtigt, da er sich auf der Toilette befand. Er erleidet erhebliche Verletzungen und verfolgt hieraus Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadenersatz.