für die allgemeine Bevölkerung sinnvoll

Prof. Dros­ten erklärt in sei­nem Pod­cast, dass das Tra­gen einer Mas­ke durch­aus sei­ne Berech­ti­gung hat. Bei­spiels­wei­se gilt dies als Ges­te der Soli­da­ri­tät und Höf­lich­keits­über­le­gung. Durch die lan­ge Inku­ba­ti­ons­zeit von bis zu 14 Tagen kön­nen infi­zier­te Per­so­nen bereits das Virus wei­ter­ge­ben, ohne über­haupt von ihrer Infi­zie­rung zu wis­sen. Trägt die­se Per­son nun eine Behelfs­mas­ke, redu­ziert sie das Risi­ko ihrer Mit­men­schen sich zu infi­zie­ren. Auch hat das Tra­gen einer Mas­ke einen psy­cho­lo­gi­schen Effekt, da hier­durch auch jün­ge­re Men­schen dar­an erin­nert wer­den, dass die aktu­el­le Lage ernst zu neh­men ist. Sei­tens des Robert Koch-Insti­tu­tes (RKI) wird das Tra­gen von Mund-Nasen-Bede­ckun­gen im öffent­li­chen Raum „als wei­te­re Kom­po­nen­te zur Reduk­ti­on der Über­tra­gun­gen von COVID-19“ eben­falls emp­foh­len. Sie kön­nen ein wei­te­rer Bau­stein sein, um Risi­ko­grup­pen zu schüt­zen und die Aus­brei­tungs­ge­schwin­dig­keit des Virus in der Bevöl­ke­rung zu reduzieren.

Wiederverwendbarkeit von selbst hergestellten Masken

Auch der selbst­ge­mach­te Schutz ver­liert sei­ne Wir­kung, wenn die­ser durch­feuch­tet. Der Vor­teil hier­bei liegt jedoch dar­in, dass man die­se Mas­ken mehr­fach ver­wen­den kann, indem man sie bei min. 60° wäscht oder bei min. 70° im Back­ofen trock­nen lässt.

Fazit: Eine Behelfs­mas­ke kann also sinn­voll für den pri­va­ten Gebrauch sein, ist medi­zi­nisch jedoch nicht zer­ti­fi­ziert und soll­te in Gesund­heits­ein­rich­tun­gen nur im abso­lu­ten Not­fall zum Gebrauch kom­men, wenn alle ande­ren Schutz­mas­ken ver­grif­fen sind. Auch wird vor einem fal­schen Sicher­heits­ge­fühl durch das Tra­gen einer Mas­ke im pri­va­ten Bereich gewarnt: Die all­ge­mei­nen Hygie­ne­maß­nah­men, wie Hän­de­wa­schen, Ver­mei­dung von Anfas­sen im Gesicht, die Abstands­re­geln und das rich­ti­ge An- und Abneh­men der Mas­ken müs­sen trotz­dem gewahrt werden.