Versicherungsschutz

AnzeigeBlick nach vornDigitalisierung in der Medizin – Chancen und Herausforderungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) liegt die Digitalisierung des Gesundheitswesens am Herzen, das zeigte sich schon ganz zu Anfang seiner Amtszeit. Praktisch als erste Amtshandlung änderte er die Strukturen im Bundesgesundheitsministerium und schuf eine neue Abteilung für Digitalisierung. In seiner Eröffnungsrede legte der Minister auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT 2018 – Connecting Healthcare im Frühjahr in Berlin nach und kündigte an, welche drei digitalen Themenfelder er mit seinem Ministerium in Angriff nehmen will:


AnzeigeSchutz vor CyberattackenVerantwortung für die Patientendaten übernehmen

Nicht selten werden auch Arztpraxen Opfer von sogenannten Cyberattacken, bei denen hochsensible und persönliche Patientendaten geklaut und damit zugänglich für den Schwarzmarkt gemacht werden. Dadurch entstehen nicht nur enorm hohe Kosten, auch die Reputation der Praxis wird nicht unerheblich in Mitleidenschaft gezogen - ein Umstand, der durch die neue DSGVO zusätzlich verschärft wird. Wie man seine Arztpraxis davor schützen kann weiß der Jurist Michael Schanz, der zugleich einen hilfreichen Praxistipp mit an die Hand gibt.




AnzeigeBewertungsportale im Internet„Superunfreundlich und eingebildet!“

Diese Originalbewertung mit Schulnote 6,0 aus Jameda wird den betreffenden Internisten nicht erfreut haben (auch wenn die anderen 12 Bewertungen alle im Schulnotenbereich von 1,0 bis 1,8 lagen). Wenn potenzielle Patienten dadurch der Praxis fernbleiben, kann dies schnell wirtschaftliche, wenn nicht sogar existenzielle Folgen für den Arzt haben.


AnzeigeSchmerzen in Kauf nehmen?Risikoaufklärung: Vollnarkose beim Zahnarzt

In den letzten Jahren ist ein Trend zu den unbegrenzten Möglichkeiten des bequemen und komfortablen Lebens festzustellen, der auch die Erwartungen an die medizinische Versorgung erfasst hat. Erwartet werden eine weitgehend schmerzfreie Behandlung und ein zügiger Heilungsprozess, der den Patienten/die Patientin nach Möglichkeit wenig beeinträchtigen soll.


AnzeigeLebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerst-DemenzkrankenAktive Sterbehilfe oder unnötige Lebensverlängerung

Die Frage der Zulässigkeit lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerst-Demenzkranken stellt sich in unserer überalterten Gesellschaft immer häufiger. Vor allem aber für Ärzte, die entsprechende Patienten in Pflegeheimen betreuen, hat sie besondere Bedeutung. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist in Fällen einer (wirksamen) Patientenverfügung diese gemäß § 1901a I BGB zu beachten und für den Betreuer und den behandelnden Arzt wegweisend.


AnzeigeBehandlungsfehler eines D-ArztesBehandlungsfehler in der Unfallchirurgie

Der Durchgangsarzt (D-Arzt) ist ein Facharzt für „Orthopädie und Unfallchirurgie (mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“)“ oder für „Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie“, der von den Trägern der Gesetzlichen Unfallversicherung durch öffentlich-rechtlichen Vertrag zum D-Arzt bestellt wurde. Er hat die Aufgabe, nach Arbeits- und Wegeunfällen über den weiteren Therapieverlauf zu bestimmen und zu entscheiden, welche Fachärzte anderer Fachrichtungen gegebenenfalls hinzugezogen werden, ob er den Patienten in eigener Behandlung behält oder welche Nachschautermine er – bei Weiterbehandlung durch einen anderen Arzt – durchführt (sog. Entscheidung über das „Ob“ und „Wie“ der Heilbehandlung).


AnzeigeBerufshaftpflichtVorwurf eines Behandlungsfehlers – was tun?

Der Vorwurf eines Behandlungsfehlers ist schnell erhoben. Was genau ist zu tun, wenn ein unerwünschtes Behandlungsergebnis eintritt? Wie soll sich der Arzt verhalten, wenn er unverhofft mit einem Haftungsfall konfrontiert wird? Der medizinrechtliche Journalist Michael Schanz, Chefredakteur der „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ erklärt im Video, wie reagiert werden muss, damit der Versicherungsschutz nicht gefährdet wird.


AnzeigePatientensicherheitKorrekte Patientenaufklärung – Was ist zu beachten?

Nur ein aufgeklärter Patient kann in einen Behandlungsvertrag einwilligen, lautet die Kernbotschaft von Prof. Dr. Volker Großkopf. Besondere Sorgfalt ist auf die sog. "Behandlungsmethodenaufklärung" zu legen, wenn verschiedene Therapieoptionen bestehen. Steht einem operativen Eingriff eine konservative Behandlung gegenüber, ist es für den Patienten von eminenter Bedeutung, dass er über Risiken, Nebenwirkungen und Heilungschancen aller Optionen aufgeklärt wird. Das spiegelt sich im Ergebnis auch in der Haftungssituation, so der Kölner Rechtsanwalt.