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Der 2. Dezem­ber 2020 ist für die Wund­ver­sor­gungs­bran­che ein wich­ti­ger Stich­tag. Mit die­sem Datum beginnt eine Über­gangs­frist von einem Jahr, nach deren Ablauf für die Wirk­sam­keit the­ra­peu­ti­scher (nicht-phy­si­ka­lisch wir­ken­der) ein Stu­di­en­nach­weis erfol­gen muss, damit sie bei Ver­ord­nung wei­ter­hin von den Kran­ken­kas­sen über­nom­men werden.
Die­se Anpas­sung inner­halb der Arz­nei­mit­tel­richt­li­nie sorg­te bereits seit Län­ge­rem für Dis­kus­si­ons­stoff inner­halb der Wund­ver­sor­gungs­bran­che. Am 20. August 2020 wur­de sie vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (G‑BA) beschlos­sen. Die Ver­öf­fent­li­chung – und damit das Inkraft­tre­ten der ange­pass­ten Arz­nei­mit­tel­richt­li­nie – im Bun­des­an­zei­ger stand seit­dem aller­dings noch aus und ist nun am 2. Dezem­ber 2020 erfolgt.

Im Video­in­ter­view hat Mar­ga­re­te Len­art von dem Wund­ver­sor­gungs­her­stel­ler Con­va­Tec Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf bereits vor Inkraft­tre­ten der Arz­nei­mit­tel­richt­li­nie dazu befragt, wie er die Ent­wick­lung zur Ver­band­mit­tel­de­fi­ni­ti­on ein­schätzt und wel­chen Ein­fluss sie sei­ner Ansicht nach auf die der Pati­en­ten haben wird.

Video­auf­zeich­nung vom 21. Okto­ber 2020