Das Zusammenspiel der NPWT-Pumpe mit dem richtigen Wundverband kann bei der Unterstützung des Wundverschlusses und bei der Genesung des Patienten einen wichtigen Unterschied machen.
Das Zusam­men­spiel der NPWT-Pumpe mit dem richti­gen Wundver­band kann bei der Unter­stüt­zung des Wundver­schlus­ses und bei der Genesung des Patien­ten einen wichti­gen Unter­schied machen.Bild: Photo 162596361 © Auremar – Dreamstime.com

Innova­tion entsteht aus Erfah­rung und Expertise

Seit über 20 Jahren unter­stütz­ten die AQUACEL®-Wundverbände mit der bewähr­ten Hydro­fi­ber® Techno­lo­gie Wundbe­hand­ler und Ärzte dabei, die Behand­lungs­er­geb­nisse zu verbes­sern. Der NPWT Wirkme­cha­nis­mus überzeugt und unter­stützt die Wundhei­lung mit der Reduk­tion von Gewebe­öde­men, Wundkon­trak­tion durch Kraft­ein­wir­kung, eine erhöhte Perfu­sion, Stimu­la­tion der Angio­ge­nese und die Entste­hung von Granu­la­ti­ons­ge­webe. Eine innova­tive Entwick­lung auf dem Wundmarkt ist das Avelle™ Unter­druck-Wundthe­ra­pie System, da es eine effizi­ente und vorteil­hafte Kombi­na­tion aus den beiden oben genann­ten, bewähr­ten Techno­lo­gien ist. Das Zusam­men­spiel der NPWT-Pumpe mit dem richti­gen Wundver­band kann bei der Unter­stüt­zung des Wundver­schlus­ses und bei der Genesung des Patien­ten einen wichti­gen Unter­schied machen.

Bewähr­ter Nutzen durch die Kombi­na­tion von NPWT und feuch­ter Wundheilung

Eine der wichtigs­ten Kompo­nen­ten für eine effek­tive Wundthe­ra­pie stellt ein optima­les Exsudat­ma­nage­ment dar. Hierbei haben sich Wundver­bände mit der Hydro­fi­ber® Techno­lo­gie als beson­ders vorteil­haft erwie­sen, da sie in Kombi­na­tion mit dem Avelle™-System für die Unter­druck-Thera­pie ein optima­les Gleich­ge­wicht zwischen vollstän­di­ger Resorp­tion und Feuch­tig­keits­ab­gabe schaf­fen. Durch die spezi­elle Beschaf­fen­heit der Wundauf­la­gen mit der Hydrofiber®-Technologie wird das gewünschte feuchte Wundmi­lieu ideal ausba­lan­ciert und die Wirkung des Unter­drucks bestmög­lich fokus­siert. Zudem verhin­dert die verti­kale Flüssig­keits­auf­nahme die Mazera­tion des Wundran­des, da das Exsudat nicht seitlich aus dem Wundver­band austre­ten kann. In-vitro-Studien[1] zu Flüssig­keits­ma­nage­ment-Strate­gien haben gezeigt, dass der Avelle™-NPWT Wundver­band mit einem Unter­druck von weniger als 80 mmHg die komplette Testflüs­sig­keit absor­biert, ohne dass sich dabei Flüssig­keit (unter dem Verband) angesam­melt hat – ein optima­les Flüssig­keits­ma­nage­ment kann unter Nutzung des Wirkme­cha­nis­mus der Hydro­fi­ber® Techno­lo­gie erreicht werden.

Anwen­dung, Thera­pie- und Produkt-Vorteile

Bei der klassi­schen Unter­druck­the­ra­pie wird die Wunde mittels einer Folie luftdicht abgedeckt und über ein entspre­chen­des Thera­pie­sys­tem einem Unter­druck ausge­setzt, der sich positiv auf die Wundhei­lung auswirkt. „Das Tolle an der Unter­druck­the­ra­pie ist, dass sie die Wundrän­der zusam­men­führt. Zudem wird überschüs­sige Flüssig­keit und damit Ödem entfernt sowie die Durch­blu­tung verbes­sert“, bestä­tigt Dr. Johan­nes Link, Leiten­der Oberarzt Gefäß­chir­ur­gie, Diako­nie-Klini­kum Stuttgart.

Als großen Vorteil der Hydro­fi­ber® Wundauf­la­gen, die bei Avelle™ Unter­druck-Wundthe­ra­pie System verwen­det werden, sieht Dr. Link den Schutz des Wundran­des, der bei Verwen­dung eines Schwamms als Wundauf­lage nicht ausrei­chend vor Mazera­tion durch entste­hende Flüssig­kei­ten geschützt wird.

Neben den medizi­ni­schen Aspek­ten der Unter­druck­the­ra­pie in der Wundbe­hand­lung nehmen die ökono­mi­schen Fakto­ren zuneh­mend mehr Raum und Bedeu­tung ein. Inter­na­tio­nale Studien und Analy­sen weisen deutlich die Tendenz dahin­ge­hend auf, dass die Vakuum­the­ra­pie als wirtschaft­lich vorteil­haft gesehen wird. Gründe für die hohe Kosten- und Behand­lungs­ef­fi­zi­enz liegen darin, dass der Wundver­band mehrfach gewech­selt werden kann, ohne dass die Pumpe wöchent­lich ersetzt werden muss. Die Avelle™-NPWT-Pumpe überzeugt mit einer 30-tägigen Lebens­dauer und ist außer­dem angenehm klein und porta­bel. Somit eignet sie sich bestens zur Nutzung im klini­schen wie auch im ambulan­ten Bereich. Das handli­che Gerät sorgt dafür, dass die Patien­ten auch während der Anwen­dung aktiv bleiben können, was nachweis­lich zur Genesung und Rehabi­li­ta­tion beiträgt.

Effizi­en­tes Inzisionsmanagement

Die 30-tägige Lebens­dauer der Avelle-Pumpe sorgt zusätz­lich für noch mehr Flexi­bi­li­tät bei erwei­ter­ter ciNPT (Unter­druck­the­ra­pie bei geschlos­se­nen Inzisio­nen) oder NPWT.
Die größten Heraus­for­de­run­gen beim Manage­ment von Inzisio­nen reichen von latera­len Spannun­gen entlang der Inzision, über das Risiko von Seromen und Hämato­men im tiefen Gewebe, sowie das Risiko von Kompli­ka­tio­nen wie Dehis­zen­zen und post-opera­ti­ven Wundin­fek­tio­nen. Gerade Kompli­ka­tio­nen wie post-opera­tive Wundin­fek­tio­nen können einen signi­fi­kan­ten Einfluss auf den Patien­ten und die Kosten haben:

  • Verlän­gerte Kranken­haus­auf­ent­halte (inklu­sive Intensivstationen)
  • Verdopp­lung der Behand­lungs­kos­ten bei Infektionen
  • 5x höhere Wahrschein­lich­keit eines erneu­ten Krankenhausaufenthalts
  • Mehrkos­ten für das Gesundheitswesen
  • Verzö­gerte Wundheilung
  • Vermin­derte Lebensqualität

Durch die Kombi­na­tion der Hydro­fi­ber® Techno­lo­gie mit der Avelle™ NPWT Pumpe werden gerade bei Inzision nachweis­lich deutlich bessere Heilungs­er­geb­nisse erzielt.

Erfah­ren Sie hier mehr.

[1] The in-vitro physi­cal perfor­mance charac­te­ris­tics of the Avelle™ Negative Pressure Wound Therapy System Conva­tec Inc. AP-019221-MM.