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Die The­men „Sturz“, „Mobi­li­tät“, „Kon­trak­tur“ und „frei­heits­ent­zie­hen­de Maß­nah­men“ in ver­schie­de­ne Stan­dards aus­ein­an­der­zu­neh­men – dass emp­fin­det Prof. Dr. Gabrie­le Mey­er, Direk­to­rin des Insti­tuts für Gesund­heits- und Pfle­ge­wis­sen­schaft an der Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg, für absurd.

„Eigent­lich ist das ein gro­ßer The­men­kom­plex, der gemein­sam abge­ar­bei­tet wer­den muss, weil sich ein­an­der die Zustän­de bedin­gen“, so Mey­er anläss­lich des 9. JuraHe­alth Con­gress, auf dem Sie über den Exper­ten­stan­dard „Sturz­pro­phy­la­xe in der Pfle­ge“ refe­rier­te.

Sie bekräf­tigt damit ihre, bereits seit Län­ge­rem bestehen­de Kri­tik an den Exper­ten­stan­dards und deren gerin­gen Aus­rich­tung an Evi­denz­kri­te­ri­en.

Auch die Wirk­sam­keit der dar­in emp­foh­le­nen Maß­nah­men zieht die Wis­sen­schaft­le­rin, die sowohl Mit­glied im Sach­ver­stän­di­gen­ra­te zur Begut­ach­tung der Ent­wick­lung im Gesund­heits­we­sen als auch im Deut­schen Ethik­rat ist, in Zwei­fel.

„Ver­mut­lich ist die pfle­ge­ri­sche Beglei­tung, Betreu­ung und indi­vi­du­el­le Ange­bo­te die ein­zi­ge Lösung, zu der wir heu­te sagen kön­nen, dass es auch sehr wahr­schein­lich wirkt. Aber alle ande­ren Stan­dard­pro­gram­me sind doch sehr zwei­fel­haft mit mar­gi­na­len sturz­prä­ven­ti­ven Effek­ten behaf­tet“, resü­miert Mey­er.

Im kom­men­den Jahr steht der JuraHe­alth Con­gress ganz im Zei­chen der Demo­gra­fie. Mehr Infor­ma­tio­nen hier­zu unter www.jurahealth.de