Liliane Juchli, Schweizer Krankenschwester und Ordensschwester der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz.
Lilia­ne Juch­li, Schwei­zer Kran­ken­schwes­ter und Ordens­schwes­ter der Barm­her­zi­gen Schwes­tern vom hei­li­gen Kreuz.Lilia­ne Juch­li [GNU FDL 1.2]

Fakt #1

Lilia­ne Juch­li ist eine Schwei­zer Ordens­schwes­ter, die als eine der her­aus­ra­gends­ten Per­sön­lich­kei­ten für die gilt. Mit ihren Lehr­tä­tig­kei­ten hat sie maß­geb­lich zur Wei­ter­ent­wick­lung der bei­getra­gen.

Fakt #2

Ihre Aus­bil­dung hat Juch­li in den 1950er Jah­ren absol­viert, um dann spä­ter ihr Talent zu ent­de­cken, ande­re zu leh­ren und ihnen Zusam­men­hän­ge didak­tisch näher­zu­brin­gen. Daher folg­te noch eine Aus­bil­dung zur Schul­schwes­ter sowie eine Anstel­lung als Leh­re­rin für Kran­ken­pfle­ge am Theo­dosia­num in St. Gal­len.

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Fakt #3

Berühmt ist die Pfle­ge­pio­nie­rin vor allem auf­grund ihres Pfle­ge­buchs „All­ge­mei­ne und spe­zi­el­le Kran­ken­pfle­ge: Pra­xis und Theo­rie“. Es galt als Stan­dard­werk in der und ist auch bekannt als „der Juch­li“. Vor über 40 Jah­ren ist das Pfle­ge­buch erst­mals erschie­nen.

Fakt #4

Bereits in den 1970er Jah­ren hat­te Juch­li ihre Sicht­wei­se auf die Pfle­ge ver­än­dert – seit­her war sie der Ansicht, Pfle­ge sol­le auf einem ganz­heit­li­chen Den­ken und Han­deln beru­hen. Damit setz­te sie einen ihrer wich­tigs­ten Impul­se für die Pfle­ge. Vor allem in der vier­ten Auf­la­ge ihres Pfle­ge­buchs spie­gelt sich das Kon­zept des ganz­heit­li­chen Men­schen­bil­des wider. Dar­in wer­den die bekann­ten, soge­nann­ten „ATL“, die Akti­vi­tä­ten des Lebens, beschrie­ben.

Fakt #5

Seit den 1980er Jah­ren und heu­te noch ist Lilia­ne Juch­li welt­weit unter­wegs, um Kon­gres­se zu besu­chen und ihr Wis­sen an Schu­len und in Semi­na­ren wei­ter­zu­ge­ben. Von ihrem Orden ist sie für die­sen Zweck frei­ge­stellt wor­den.

Am 14. Mai 2018 ist Lilia­ne Juch­li zur Ehrung ihrer her­aus­ra­gen­den Leis­tung für die Pfle­ge mit dem Ver­dienst­kreuz 1. Klas­se des Ver­dienst­or­dens der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land aus­ge­zeich­net wor­den.