Wundmanagement in Zeiten der Krise: Ein Aufsatz von Michael Schanz und Silke Schmidt in der aktuellen Rechtsdepesche-Ausgabe.
in Zei­ten der Kri­se: Ein Auf­satz von Micha­el Schanz und Sil­ke Schmidt in der aktu­el­len Rechts­de­pe­sche-Aus­ga­be (RDG 2020, 17 (3), S. 160–161.Pho­to 158980502 © Sher­ry Young – Dreamstime.com [Dream­sti­me RF]

Ohne die kon­se­quen­te Umset­zung hygie­ni­scher Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men besteht bei bestimm­ten medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Maß­nah­men ein beson­ders hohe Infek­ti­ons­ri­si­ko. Es bedarf des­halb viel­fäl­ti­ger Maß­nah­men zum Selbst- und Fremd­schutz, orga­ni­sier­ter Ver­än­de­run­gen und der inten­si­ven inter­sek­to­ra­len Zusam­men­ar­beit, um die direk­te oder indi­rek­te Über­tra­gung des neu­en Erre­gers zu ver­mei­den.

Gera­de Pati­en­ten mit chro­ni­schen Wun­den zäh­len typi­scher­wei­se auf­grund ihrer Vor­er­kran­kun­gen – in der Regel Dia­be­tes mel­li­tus, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen – und wegen ihres meist fort­ge­schrit­te­nen Lebens­al­ters zu dem Per­so­nen­kreis, der ein erhöh­tes Risi­ko für einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauf bei COVID-19 auf­weist. Im ambu­al­ten Bereich sowie bei der häus­li­chen Iso­la­ti­on sind die ein­schlä­gi­gen Fach­emp­feh­lun­gen bei der Behand­lung der Pati­en­ten zu beach­ten. Um das Infek­ti­ons­ri­si­ko in der Wun­dam­bu­lanz auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren, soll­ten die Pra­xis­ab­läu­fe ange­passt wer­den – dazu zäh­len bei­spiels­wei­se neue Struk­tu­ren in der Ter­min­ver­ga­be und das Anwei­sen zur Hän­de­hy­gie­ne.

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Die­se und wei­te­re Maß­nah­men beleuch­ten der Chef­re­dak­teur der Rechts­de­pe­sche für das Gesund­heits­we­sen, Micha­el Schanz, und Sil­ke Schmidt, Wundex­per­tin und Vor­stands­mit­glied bei der Inter­es­sen­ver­tre­tung e.V. (IVW), in der aktu­el­len Mai/Juni Aus­ga­be der Rechts­de­pe­sche für das Gesund­heits­we­sen, die Sie unter die­sem Link fin­den.

Die Inter­es­sen­ver­tre­tung ver­tritt die gesund­heits- und sozi­al­po­li­ti­schen, wie auch die wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen der hoch­spe­zia­li­sier­ten Wund­ver­sor­ger in Deutsch­land. Hier­zu gehö­ren sowohl Ein­zel­per­so­nen, wie auch Wund­zen­tren, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, Kli­ni­ken und Arzt­pra­xen. Die IVW setzt sich aktiv für ver­bes­ser­te Rah­men­be­din­gun­gen ein, för­dert den Pfle­genach­wuchs für die Spe­zia­li­sie­rung und betei­ligt sich an gesund­heits­po­li­ti­schen Dis­kus­sio­nen.