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Knap­pe Mit­tel, feh­len­des Per­so­nal und immer mehr Pfle­ge­be­dürf­ti­ge: Die Arbeits­be­din­gun­gen in der Pfle­ge sind in vie­len Ein­rich­tun­gen desas­trös. Die vor­han­de­nen Pfle­ge­kräf­te wer­den phy­sisch und psy­chisch auf­ge­rie­ben. Dies gilt im beson­de­ren Maße für den Bereich der , wie die Zah­len des BKK Gesund­heits­re­ports 2016 auf­zei­gen: Die zählt zu den 10 Beru­fen mit den meis­ten Arbeits­un­fä­hig­keits­ta­gen; bei AU-Tagen auf­grund von psy­chi­schen Erkran­kun­gen nimmt sie sogar den trau­ri­gen Spit­zen­platz ein.

Um zu erfah­ren, wie jun­ge Alten­pfle­ge­kräf­te die Situa­ti­on ihres Berufs­stan­des ein­schät­zen, stell­te die Redak­ti­on zwei Fra­gen an San­dro Plett ali­as San­dro Pé. Der jun­ge, sym­pa­thi­sche Alten­pfle­ger aus Neu­wied hat eine viel­be­ach­te Sei­te auf Face­book ( www.facebook.com/offiziellSandroPe/) ins Leben geru­fen und setzt sich dort stark für ein posi­ti­ves Image sei­nes Berufs­stan­des ein.

Nach Sicht von Pé ist die schwie­ri­ge Situa­ti­on der Pfle­ge nicht allein auf die Poli­tik zurück­zu­füh­ren. „Man sagt: Mit schlech­ter Pfle­ge lässt sich viel Geld machen“, so Pé und ver­weist auf Ein­rich­tun­gen, die rige­ros Spar­maß­nah­men auf den Rücken ihrer Mit­ar­bei­ter (und Pati­en­ten) durch­füh­ren. „Die Ein­rich­tun­gen müss­ten mehr unter die Lupe genom­men wer­den“, resü­miert der Neu­wie­der.

Das Inter­view fand im Rah­men des Inter­dis­zi­pli­nä­ren Wund­Con­gress 2016 statt. Mehr Bei­trä­ge von der Ver­an­stal­tung kön­nen Sie hier anschau­en.