Pflege



NotfallversorgungLaut Umfrage: Mehr als jeder dritte Intensivpfleger will aufhören

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin schlägt Alarm: Laut deren Umfrage unter knapp 2.500 Intensivpflegern in Deutschland denken 37 Prozent ans Aufhören in den nächsten fünf Jahren. Nochmal ein fast ebenso großer Anteil will seine Stunden reduzieren. Damit stände die Notfallversorgung, und wohl auch das Klinikwesen insgesamt, auf der Kippe. Schon heute seien Bettensperrungen wegen Personalmangels an der Tagesordnung.


Wegweisende BGH-EntscheidungLebenserhaltung als Schaden?

Der BGH steht vor einer wichtigen und wegweisenden Entscheidung: Muss ein Münchener Hausarzt 40.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil er das Leben eines Patienten mittels PEG-Sondenernährung sinnlos – so der Vorwurf des klagenden Sohnes des bereits verstorbenen Patienten – verlängert hat? Rechtsanwalt Prof. Volker Großkopf erklärt, welche Schlüsse aus diesem Fall gezogen werden können.


Multiresistente ErregerViele ambulante Dienste hilflos bei MRSA-Keimen

Ein Großteil der ambulanten Pflegedienste ist schlecht auf die Versorgung von Patienten mit multiresistenten Erregern eingestellt. Laut einer Untersuchung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) sowie der Charité fehlte in jeweils knapp einem Drittel aller untersuchten Dienste ein MRSA-Sanierungsschema ganz, oder es gab keine Sanierungsprotokolle. Das ZQP fordert deshalb ein besseres Hygienemanagement und mehr Fortbildungen.


Pflege der ZukunftWann kommt die Verschreibungsbefugnis für Pflegefachkräfte?

Vom Ausland lernen: Ein echter Game Changer wäre die Einführung der Verschreibungsbefugnis für Pflegefachkräfte. Sie würde zur Stärkung des professionellen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins des Pflegeberufs beitragen, so die Meinung eines Berliner Pflegeexperten, mit dem wir im Interview über kulturelle Vielfalt in der Pflege gesprochen haben und darüber, was wir noch von der Pflege im Ausland lernen können.


Ambulante Pflege7 Wege zu einer besseren Patientensicherheit

Der ambulanten Pflege mangelt es erheblich an Erkenntnissen über Sicherheitsrisiken sowie an Instrumenten zur Verbesserung der Patientensicherheit. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat sich dem Thema angenommen und sieben für die Patientensicherheit bedeutsame Handlungsfelder herausgearbeitet.


Klares Plädoyer vom Berliner Pflegeexperten“Ich bin gegen die Akademisierung, solange sie ein Fetisch bleibt”

Wer bezahlt eigentlich am Ende die Akademikergehälter, wenn die Pflege hierzulande gemäß europäischem Standard akademisiert würde? Nur eine von vielen Fragen, die man sich stellen muss, wenn vom Aufpolieren der Profession Pflege nicht nur ein scheinbarer Glanz übrig bleiben soll. Der Pflegeexperte Dr. Jan Basche liefert hochinteressante und pointierte Antworten zum Thema und weiß, in welchem Bereich Deutschland noch einen Meilenschritt nach vorn bräuchte.


Patientenschutz-StiftungMehr als 33.000 Beratungsfälle im vergangenen Jahr

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat 2018 in mehr als 33.000 Fällen Beratung für Schwerstkranke, Pflegebedürftige und Angehörige geboten. Die Zahlen bewegen sich in etwa auf dem Niveau ein Jahr zuvor. Rund ein Drittel der Anfragen haben Vollmachten und Patientenverfügungen zum Thema. Immer häufiger gibt es Hilfegesuche wegen der Pflegegrad-Einstufung.