Uniklink Köln
Blick auf das Bettenhaus der Uniklink Köln.HOWI/Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

„Wir gehören auch weiterhin zu den leistungsfähigsten medizinischen Einrichtungen Deutschlands“, erklärt Prof. Dr. Edgar Schömig, Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Uniklink Köln anlässlich der Jahrespressekonferenz seines Hauses. Die Zahlen sprechen für sich: 2016 wurden insgesamt 360.882 Patienten im Kölner Universitätsklinikum behandelt. Das entspricht einer Steigerung von 5,94% gegenüber dem Vorjahr  (2015: 340.634). Der überwiegende Teil der Fälle wurde ambulant behandelt, nur 62.249 benötigten eine stationäre Aufnahme. „Die hohe Weiterempfehlungsrate und erneut gestiegene Patientenzahlen zeugen vom großen Vertrauen unserer Patienten und Zuweiser in unsere wissenschaftsnahe und menschliche Spitzenmedizin“, so Schömig weiter.

Umsatz gesteigert

„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte das Vorjahresniveau gehalten werden“, erklärte der Kaufmännische Direktor Günter Zwilling. So lag die Auslastung des Universitätsklinikums im Jahre 2016 wie schon im Jahr zuvor im Schnitt bei etwa 90%. Ebenfalls auf dem Vorjahresniveau lag auch das wirtschaftliche Ergebnis der gesamten Unternehmensgruppe: Der Klinikbetrieb und seine zwölf Tochterfirmen erwirtschafteten 2016 einen Gewinn nach Steuern von 5,1 Millionen Euro. Demgegenüber konnten bei den Umsätzen Steigerungen verzeichnet werden: Allein der Klinikbetrieb erzielte einen Umsatz von 575 Millionen Euro, was einer Steigerung von 4,4% entspricht.

Land plant Investionen

Im Rahmen eines Modernisierungsprogramms beabsichtigt das Land Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren Mittel in Höhe von 346 Millionen Euro zu investieren. Diese sollen sich auf insgesamt fünf Bau- und Sanierungsprojekte der Uniklinik Köln verteilen. Insbesondere das neue Eltern-Kind-Zentrum und das bereits im Bau befindliche neue Gebäude des Centrums Integrierte Onkologie (CIO) sollen hiervon profitieren.

„Wir begrüßen sehr, dass die neue Landesregierung bereits weitere notwendige Investitionen für große Baumaßnahmen, Infrastruktur und Bauunterhaltung für Universitätskliniken angekündigt hat“, betonte der Prof. Dr. Schömig in diesem Zusammenhang.

Über 10.000 Beschäftigte

Die Uniklinik Köln zählt zu den größten Arbeitgebern in der Region. Mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind hier beschäftigt. Richtige Nachwuchssorgen scheint man dabei nicht zu haben – auch nicht im Pflegebereich. Pflegedirektorin Vera Lux erläuterte hierzu: „Im Gegensatz zu vielen anderen Kliniken der Region hatten wir auch im vergangenen Jahr einen gut besetzten Stellenplan. Über das Pflegestellenförderprogramm sind in 2016 weitere Stellen zugesetzt worden. Den durch weiter steigende Patientenzahlen zunehmenden Personalbedarf decken wir weiterhin zu einem hohen Anteil durch die Übernahme unserer Auszubildenden.“ Mit innovativen und strukturierten Einarbeitungs- und Weiterbildungskonzepten, arbeitnehmerfreundlichen Arbeitszeitmodellen und einer systematischen Personalentwicklung würden zudem die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigt. „Auch das macht aus unserer Sicht einen attraktiven Arbeitgeber aus“, so Lux.