Gründung des G&S Verlages

Im Jahre 2003 gründeten die beiden Juristen Prof. Dr. Volker Großkopf und Michael Schanz gemeinsam den G&S Verlag mit dem Ziel, komplexe Sachverhalten im Gesundheitswesen, in einer für den juristischen Laien verständlichen Form zu bringen und praxisgerecht zu vermitteln.

Ausschlaggebend hierfür war unter anderem die von den Gründern gemachte Feststellung, dass eine Vielzahl der professionellen Akteuere des Gesundheitswesens nur über eine begrenzte Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Arbeit verfügten. Noch schlimmer: Das Rechtswissen setzte sich häufig aus Halbwahrheiten, juristische Mythen und von den Medien kolportierten Schreckensnachrichten zusammen.

Rechtsdepesche – Die Zeitschrift fürs Gesundheitswesen

Um diesem Missstand zu begegnen, wurde die Fachzeitschrift „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ (kurz: RDG) ins Leben gerufen. Nach mehr als zehn Jahren hat sich die grau-rot-weiße Publikation mit der Schlange auf dem Titelblatt im Markt bestens etabliert und steht heute für verlässliche Informationen, einen hohen Anspruch an Qualität und Praxisnutzen sowie Interdisziplinarität.

Inzwischen wurde das Verlagsportfolio um die „Kölner Schriften für das Gesundheitswesen“ erweitert – einer Schriftenreihe, die den aktuellen Stand der Rechtswissenschaft zu wichtigen Themen des Gesundheitswesens systematisch zusammenstellt. Weitere Aktivitäten des Verlages umfassen die Organisation und Durchführung von Bildungsveranstaltungen wie beispielsweise der JuraHealth Congress oder die Winterakademie.

Daneben ist auch der Schritt in die digitale Welt geglückt: Mit „Rechtsdepesche Online“ wird ein gesundheitsrechtliches Informationsportal sowie eine Datenbank angeboten; auf dem Kanal „Rechtsdepesche on TV“ werden zahlreiche Videobeiträge präsentiert. Verschiedene Auftritte in den Sozialen Netzen laden zum Austausch ein und runden das Angebot ab.

2016
Die Redaktion der Rechtsdepesche Online, hat zum internationalem Tag des Schlafes eine Social Media Aktion gestartet, um auf Schlafmangel und damit verbundene gesundheitliche Probleme aufmerksam zu machen. Das Ergebniss der Aktion #schlafmitRDG : Der G&S Verlag und das Wundzentrums Langenselbold spendeten 1000€ an das NOTEL, eine Notschlafstelle und Krankenwohnung für obdachlose Suchterkrankte in Köln.

2014
Das Webangebot des G&S Verlages, „Rechtsdepesche Online“ wird einer umfassenden Überarbeitung unterzogen, dabei technisch modernisiert und komplett neu gestaltet.

2013
Die „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Erstmals ist die „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ im Bundle mit einem iPad auch als ePaper erhältlich.

2012
Im Frühjahr eröffnet der G&S Verlag einen eigenen Kanal auf der Videoplattform YouTube. Im Sommer werden die Aktivitäten im Bereich Social Media durch Präsenzen in den Netzwerken Facebook und Twitter ausgebaut.

2011
Der G&S Verlag lädt zur Vernissage „Menschenleere“ mit Werken des HDR-Fotografen Norbert von Schillinger ein.

2010
Der G&S Verlag lädt zur Vernissage „Rheingold“ des Berliner Künstlers Michael Taubenheim in die Redaktionsräume ein.

2009
In Berlin findet der 2. JuraHealth Congress, zu dessen Referenten auch der niederländische Erzbischof Dr. Willem-Jacobus Eijk zählt. Anlässlich der Veranstaltung produziert der G&S Verlag die erste Sonderausgabe der „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“.

2008
Der G&S Verlag richtet in Leipzig in Zusammenarbeit mit den PWG-Seminaren und FairCongress den ersten JuraHealth Congress (JHC) aus. An beiden Kongresstagen konnten jeweils ca. 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt werden.

2007
Die „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ wird vollständig im Vierfarbdruck hergestellt. Zum Herbst hin wird eine Vertragskooperation mit dem renommierten Verlagshaus C.H. Beck geschlossen. Im November des gleichen Jahres wird die Fachbuchreihe „Kölner Schriften für das Gesundheitswesen“ eröffnet. Darüber hinaus wird die erste Fortbildungsreise nach Gran Canaria organisiert.

2006
Im Mai lädt der G&S Verlag zu einer Midissage des in Stuttgart lebenden Künstlers Claude Stockinger ein. Die Ausstellung ist zugleich die offizielle Eröffnung der neuen Verlagsräume am Barbarossaplatz.

2004
Die Webseite der „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ wird ins Leben gerufen. Der Vincentz Verlag schließt eine Vertriebskooperation mit dem G&S Verlag.

2003
Der G&S Verlag wird von Prof. Dr. Volker Großkopf und Dipl.-Jurist Michael Schanz in Köln gegründet.Noch im gleichen Jahr wird die Pilotausgabe der „Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen“ (RDG) auf den Markt gebracht.

Volker Großkopf
Prof. Dr. jur. Volker Großkopf
Herausgeber

Prof. Dr. Volker Großkopf ist Rechtsanwalt und Sozius einer auf das Medizin- und Pflegerecht spezialisierten Anwaltskanzlei sowie Leiter des Fortbildungsinstituts PWG-Seminare.

An der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln, ist er in den Studiengängen des Fachbereichs Gesundheitswesen hauptamtlicher Dozent für das Fach Rechtswissenschaften.

Darüber hinaus ist er Herausgeber und Mitautor verschiedener Publikationen, wie beispielsweise das Fachbuch Recht in Medizin und Pflege (zusammen mit Hubert Klein) und veröffentlicht darüber hinaus regelmäßig in zahlreichen Medizin- und Pflegefachzeitschriften Artikel zu aktuellen rechtlichen Fragestellungen.

Michael Schanz
Dipl.-Jurist Michael Schanz
Chefredakteur

Michael Schanz hat an mehreren gesundheitsrechtlichen Forschungsprojekten teilgenommen. Sein Spezialgebiet ist das Arzt- und Pflegerecht.

Zusammen mit Prof. Dr. Großkopf ist er Autor des Lehrbuchs Arbeitsrechtlicher Leitfaden für das Gesundheitswesen. Redaktionell wirkte er bei zahlreichen weiteren Buchpublikationen mit. Daneben veröffentlicht er regelmäßig Artikel in diversen Fachzeitschriften des Gesundheitswesens.

Desweiteren ist er Dozent für die Fächer Recht und Staatslehre an einer Krankenpflegeschule.