Cannabis Pflanze
Geht es nach dem Wil­len der und der AkdÄ, sol­len Pati­en­ten bald can­na­bo­id­hal­ti­ge Medi­ka­men­te bekom­men dür­fen.Xtip/Pixabay.com [CC0 1.0]

Die Kos­ten­über­nah­me für getrock­ne­te Can­na­bis­blü­ten leh­nen und AkdÄ dage­gen ab. Für den medi­zi­ni­schen Ein­satz von Medi­zi­nal-Can­na­bis­blü­ten feh­le es bis­lang an aus­rei­chen­der wis­sen­schaft­li­cher Evi­denz, beto­nen BÄK und AkdÄ in ihrer Stel­lung­nah­me zu dem Regie­rungs­ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung betäu­bungs­mit­tel­recht­li­cher und ande­rer Vor­schrif­ten. Der Gesetz­ent­wurf ist am 21. Sep­tem­ber 2016 zusam­men mit einem Antrag der Lin­ken Gegen­stand einer öffent­li­chen Anhö­rung des Gesund­heits­aus­schus­ses des Bun­des­tags.

BÄK und AkdÄ begrü­ßen, dass die im Refe­ren­ten­ent­wurf noch vor­ge­se­he­ne Anwen­dung der Chro­ni­ker-Richt­li­nie als Vor­aus­set­zung zum Nach­weis einer chro­ni­schen Erkran­kung, mit der ein Anspruch auf eine Ver­ord­nung von can­na­bi­no­id­hal­ti­gen Medi­ka­men­ten ver­bun­den war, im Regie­rungs­ent­wurf durch eine all­ge­mei­ne Rege­lung zum Vor­lie­gen einer schwer­wie­gen­den Erkran­kung ersetzt wor­den ist. Das vor­ge­se­he­ne Ver­fah­ren zur Erhe­bung und Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Pati­en­ten­da­ten leh­nen BÄK und AkdÄ ab, da es hier­für an der erfor­der­li­chen daten­schutz­recht­li­chen Grund­la­ge feh­le.

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