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Im Kurz­film begeg­nen wir der bekann­ten eng­li­schen Pfle­ge­rin Flo­rence Nightin­ga­le, die hier eine Zeit­rei­se in die Gegen­wart erlebt. Auf ein­mal in das 21. Jahr­hun­dert trans­por­tiert, wird Nightin­ga­le mit den star­ken Ver­än­de­run­gen, aber auch mit den andau­ern­den Pro­ble­men der moder­nen Pfle­ge­welt kon­fron­tiert. Zuschau­er erken­nen gleich­zei­tig die gro­ßen tech­ni­schen Fort­schrit­te, jedoch auch einen deut­li­chen Man­gel an Pflegekräften.

“Lasst euer Licht scheinen, stellt es nicht unter den Scheffel”

Der Film spricht Pfle­ge­per­so­nen direkt an und die Haupt­aus­sa­ge des Deut­schen Berufs­ver­bands für Pfle­ge­be­ru­fe (DBfK) ist dabei ein­deu­tig: “Rai­se Your Lamps” (erhebt eure Lam­pen). Franz Wag­ner, Bun­des­ge­schäfts­füh­rer des DBfK, erwähn­te auch aus­drück­lich bei der Kurz­film­pre­mie­re: “Lasst euer Licht schei­nen, stellt es nicht unter den Scheffel”.

Die­se sym­bo­li­sche Anwen­dung der Lam­pe von Nightin­ga­le ist his­to­risch sehr bedeut­sam. Nightin­ga­le war eine durch­aus poli­tisch enga­gier­te Figur, die ihr Leben lang für Fort­schrit­te im Pfle­ge­be­reich kämpf­te. Schon zu ihrer Zeit erleb­te sie einen kla­ren Man­gel an Pfle­ge­kräf­ten und setz­te sich für die Aus­bil­dung ande­rer Pfle­gen­den ein. Ihre Haupt­rol­le im Film sowie die ver­ei­nen­de Schluss-Bot­schaft unter­strei­chen, dass Pfle­gen­de wei­ter­hin Ver­bes­se­run­gen für den Pfle­ge­be­ruf ver­lan­gen müssen.

Die fordert politische Unterstütztung

Genau das for­dert jetzt die #Pfle­geN­ach­Co­ro­na. Auf ihrer Web­sei­te wird Pfle­gen­den eine Platt­form ange­bo­ten, auf der sie ihre per­sön­li­chen For­de­run­gen an die Poli­tik tei­len kön­nen. Dabei ist die über­grei­fen­de Bot­schaft natür­lich, dass die Wich­tig­keit der bun­des­weit aner­kannt wer­den muss und vor allem von Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­kern auch dem­entspre­chend unter­stützt wer­den sollte.

Die Bun­des­pfle­ge­kam­mer stell­te am Deut­schen Pfle­ge­tag eine ähn­li­che For­de­rung an die Poli­tik. Prä­si­di­ums­mit­glied Dr. Wag­ner beton­te aber zugleich, dass es statt nur “Applaus” und “warm[e] Wor­te” für Pfle­ge­kräf­te auch “poli­ti­sches Han­deln” geben müsse.