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PWG-Seminare
Katholische Hochschule NRW, Abteilung Köln.
Katho­li­sche Hochschule NRW, Abtei­lung Köln. Sitz des Fachbe­reichs Gesund­heits­we­sen.Bild: Marco Di Bella

Der Deutsche Berufs­ver­band für Pflege­be­rufe hatte mit dem „Junge Pflege Preis 2014“ Pflege­schü­le­rIn­nen und ‑studie­rende dazu aufge­ru­fen, Wettbe­werbsthe­men einzu­rei­chen, die die vermeint­lich graue Theorie für die Praxis inter­es­sant machen sollten. Ziel des Preises ist es, motivier­ten Pflege-Schüle­rIn­nen und ‑Studie­ren­den durch ihre Betei­li­gung am Wettbe­werb eine Möglich­keit zu bieten, sich auch außer­halb der Ausbil­dungs­stätte zu engagie­ren und dieses Engage­ment zu beloh­nen, heißt es auf der Inter­net­seite von Junge Pflege.

„Unser Beitrag bestand darin, ein poten­zi­el­les Aufga­ben­feld der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten exempla­risch vorzu­stel­len“, erklärt Profes­so­rin Helmbold. „Die Themen­wo­che als Beispiel für einen gelun­ge­nen Theorie-Praxis-Trans­fer“ lautete das Beitrags­thema der fünf Studie­ren­den Thomas Gültzow, Sandra Münzberg, Anoya Sathee­saran, Kerstin Schmitz und Maik Walther. Indem sie die verschie­de­nen Aufga­ben darstell­ten, die für die Durch­füh­rung einer sogenann­ten Themen­wo­che relevant sind, wollten die Studie­ren­den die Kombi­na­tion aus wissen­schaft­li­cher Kompe­tenz und klini­scher Exper­tise veran­schau­li­chen. „Zu den Aufga­ben gehör­ten beispiels­weise eine syste­ma­ti­sche Bedarfs­er­he­bung in Form von Hospi­ta­tio­nen, um relevante Themen zu ermit­teln, die Unter­stüt­zung von Klein­grup­pen bei der Vorbe­rei­tung einzel­ner Projekt­bei­träge, aber auch die Organi­sa­tion und Evalua­tion des Projek­tes oder die Stabi­li­sie­rung der neu erwor­be­nen Kompe­ten­zen“, beschreibt Profes­so­rin Helmbold die Ideen der Studierenden.

Dabei hebt sie auch lobend hervor, dass die Studie­ren­den durch die Teilnahme am Wettbe­werb ein beson­ders großes Engage­ment zeigten. „Obwohl wir durch die Lehrver­an­stal­tun­gen, Arbeits­zei­ten und die Bache­lor­ar­beit ausge­las­tet waren, hat uns die Arbeit an dem Projekt sehr viel Spaß berei­tet“, sagt Anoya Sathees­wa­ran. „Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, als wir erfah­ren haben, dass unsere Themen­wo­che Anerken­nung gefun­den hat und wir zu den drei Preis­trä­gern gehören.“

Darüber hinaus wurden sie, neben der wichti­gen Erfah­rung, den eigenen Beitrag vor einem großen Publi­kum in der Dortmun­der Westfa­len­halle zu präsen­tie­ren, auch mit einem Preis­geld von 450 Euro belohnt. Im Anschluss an die Veran­stal­tung bekam die Gruppe zudem große positive Resonanz für ihren Wettbe­werbs­bei­trag durch die Teilneh­mer und in den Sozia­len Netzwer­ken: sympa­thisch, zielgrup­pen­ge­recht und kreativ sei ihr Beitrag gewesen, so die Rückmeldungen.

„Das Handwerks­zeug, das wir im Studium erler­nen, konnten wir im Rahmen dieses Projek­tes auspro­bie­ren, zum Beispiel selbst Themen zu erarbei­ten oder im Team zu arbei­ten“, sagt Sandra Münzberg. „Das ist für uns als Studie­rende der Pflege wichtig, denn genau das müssen wir später tun: Wissen­schaft­li­che Erkennt­nisse auf ein Praxis­ni­veau runter­bre­chen.“ „Die Teilnahme an dem Projekt hat uns gezeigt, dass wir hier im Studium genau die richti­gen Werkzeuge an die Hand bekom­men“, schließt Maik Walther an.

Hinter­grund

Die Arbeits­gruppe „Junge Pflege“ ist ein Zusam­men­schluss von Schüle­rIn­nen in Pflege­be­ru­fen, bereits exami­nier­tem Pflege­fach­per­so­nen und Studie­ren­den im Deutschen Bundes­ver­band für Pflege­be­rufe, der größten Inter­es­sens­ver­tre­tung für Beschäf­tige in der Pflege. Die Mitglie­der setzen sich für die Ideen und Bedürf­nisse junger Pflegen­den ein und bietet ihnen ein Austauschforum.