G-BA

AnzeigeRechtssicherheit in der PatientenversorgungG‑BA ändert wesentliche Richtlinien aufgrund der COVID-19-Pandemie

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen zur Bewältigung der COVID-19-Krise hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einzelne Richtlinien zur medizinischen Versorgung von gesetzlich Versicherten vorübergehend angepasst. Wir beleuchten heute drei dieser Richtlinien, deren Änderungen unkomplizierte Lösungen bieten sollen, um die fortlaufende medizinische Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.




Verbandmittel-VersorgungDer Gesetzgeber reißt eine Wunde

Trotz aller Warnungen von Medizinern hat nun auch der Bundesrat dem Gesetz zur Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) zugestimmt. Durch einen Passus dieses Gesetzes könnten Verbandmittel mit antiseptischem Zusatznutzen nicht mehr verordnet werden. Das würde eine Versorgungslücke erzeugen – und könnte sich auch an anderer Stelle rächen...




Vorschlag der EU-KommissionEU will einheitliche Arzneimittelbewertung

Die EU-Kommission hat einen Regelungsvorschlag vorgelegt, wonach die Bewertung von Arzneimitteln und Medizinprodukten auf EU-Ebene erfolgen soll. Während Befürworter den Vorschlag als Fortschritt bewerten, sehen Kritiker das hohe Niveau der Nutzenbewertung in Deutschland gefährdet.




WundbehandlungDiabetisches Fußsyndrom: HBO-Therapie bald ambulant möglich

Wenn die Wunden von Patienten mit schwerem diabetischen Fußsyndrom unter Standardtherapien nicht zu heilen beginnen, soll bald auch die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) für gesetzlich Versicherte ambulant angewendet werden können. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) vergangene Woche in Berlin beschlossen.