Die SPD hat emp­foh­len, die Erst­re­gis­trie­rung der Berufs­an­ge­hö­ri­gen durch die Arbeit­ge­ber unter­stüt­zen zu las­sen und die­se an die­sem Pro­zess zu betei­li­gen, wie es z.B. auch in Rhein­land-Pfalz umge­setzt wur­de. Damit ist auch eine zen­tra­le For­de­rung des DBfK Nord­west auf­ge­grif­fen. „Das wür­de die Errich­tungs­pha­se der Pfle­ge­kam­mer enorm ver­ein­fa­chen und dem Errich­tungs­aus­schuss dabei hel­fen, sich auf die Wahl der Voll­ver­samm­lung zu kon­zen­trie­ren,“ atmet DBfK Geschäfts­füh­rer Burk­hardt Zie­ger auf. Rücken­de­ckung bekom­men die Sozi­al­de­mo­kra­ten von Bündnis90/die Grü­nen, die eben­so emp­feh­len, die Arbeit­ge­ber bei der Erst­re­gis­trie­rung der Kam­mer­mit­glie­der zu berück­sich­ti­gen.

Ein weiterer Sitzungstermin ist absehbar

Zudem soll unter ande­rem geprüft wer­den, ob für Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Pfle­ge­be­ru­fe eine Mit­glied­schaft in der Pfle­ge­kam­mer ermög­licht wer­den kann. Bis­her ist die Mit­glied­schaft an eine abge­schlos­se­ne Pfle­ge­aus­bil­dung gebun­den. Ins­ge­samt wird zudem deut­lich, dass der Geset­zes- und Bera­tungs­dienst kei­nen Wider­spruch in der Pflicht­mit­glied­schaft für Pfle­gen­de und der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Geset­zes sieht.

Im aktu­el­len Ent­wurf ist aller­dings noch nicht der gesam­te Geset­zes­ent­wurf vom Gesetz­ge­bungs- und Bera­tungs­dienst kom­men­tiert wor­den, sodass ein wei­te­rer Sit­zungs­ter­min des Aus­schus­ses zum Pfle­ge­kam­mer­ge­setz schon jetzt abseh­bar ist. Der ursprüng­li­che Ent­wurf des Geset­zes wur­de im Früh­jahr von der Lan­des­re­gie­rung vor­ge­legt. Der Gesetz­ge­bungs- und Bera­tungs­dienst ist ein Kon­troll­gre­mi­um des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges und berät die Lan­des­re­gie­rung hin­sicht­lich der Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren.