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Imhof und Biederbeck
Bayerns Patienten- und Pflegebeauftragter Hermann Imhof zusammen mit DBfK-Geschäftsführerin Dr. Marliese Biederbeck (Mitte).DBfK Südost e.V.

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof, hat sich klar für die Pflegekammer in Bayern ausgesprochen. Die Reaktion darauf ließ nicht lange auf sich warten. „Wir freuen uns sehr, dass uns der Patienten- und Pflegebeauftragte bei unserem Ziel, eine Pflegekammer für Bayern einzurichten, unterstützt“, sagte Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, DBfK Südost, im gemeinsamen Gespräch im Rahmen der Altenpflegemesse in Nürnberg.

Der DBfK machte noch einmal deutlich, dass nur mit einer starken Interessenvertretung der Pflegenden in Form einer Pflegekammer die Probleme und Herausforderungen in der Pflege zu bewältigen seien. Auch die Pflegeberufsverbände in Bayern und der Caritas-Landesverband Bayern lehnen den Kompromissvorschlag von Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml ab, wonach es alternativ eine Körperschaft des öffentlichen Rechts auf Basis einer freiwilligen Mitgliedschaft geben soll. „Nur mit einer verpflichtenden Registrierung werden wir eine starke Interessenvertretung der Pflege erreichen“, betonte Biederbeck.

Zahlreiche Pflegende beteiligten sich am DBfK-Messestand und bereits davor an der Postkartenaktion „Ich will die Pflegekammer, weil …“, die sich an die Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml richtet. Es wurden 70.000 Karten gedruckt. In nur einer Stunde hat der DBfK auf der Messe über 1.000 Karten – unterschrieben von Altenpflegerinnen und -pflegern – eingesammelt. Der Diskussionsbedarf während der Messe zum Thema Pflegekammer war sehr hoch. Viele Pflegende nutzten die Möglichkeit, sich am Messestand über die berufspolitische Arbeit des DBfK zu informieren. Die Junge Pflege im DBfK unterstützte den Messeauftritt mit einer Fragebogenaktion.