„Das ist ein wich­ti­ges und klä­ren­des Signal in der Errich­tungs­pha­se der Pfle­ge­kam­mern in Schles­wig-Hol­stein und Nie­der­sach­sen. Glei­ches gilt für die gera­de begin­nen­de Dis­kus­si­on um eine in Nord­rhein-West­fa­len“ sagt Mar­tin Dich­ter, Vor­sit­zen­der des DBfK Nord­west.

In Nord­rhein-West­fa­len rich­tet sich der Nord­west jetzt auf eine inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit der Lan­des­po­li­tik ein. „Nach dem Wahl­sieg der CDU freu­en wir uns jetzt auf poli­ti­sche Unter­stüt­zung für die Selbst­ver­wal­tung“, so Dichter.

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Keine Beschränkung der Freiheit des einzelnen Mitglieds durch Pflichtmitgliedschaft

Mit dem im April getrof­fe­nen Urteil des Ver­wal­tungs­ge­rich­tes Mainz soll­te sich die Dis­kus­si­on um eine in Nord­rhein-West­fa­len auf die Aspek­te kon­zen­trie­ren, die wich­tig sind. Dazu gehö­re, eine umfas­sen­de Infor­ma­ti­on der Pfle­gen­den in Nord­rhein-West­fa­len sicher­zu­stel­len und so die Betei­li­gung der Berufs­grup­pe an der Dis­kus­si­on zu ermöglichen.

Das Ver­wal­tungs­ge­richt in Mainz hat die Pflicht­mit­glied­schaft unter ande­rem dadurch belegt, dass die Beach­tung der eige­nen gewis­sen­haf­ten Berufs­aus­übung als Kern­ele­ment der Mit­glied­schaft in einer Pfle­ge­kam­mer kei­ne ele­men­ta­re Beschrän­kung der per­sön­li­chen Frei­heit des ein­zel­nen Mit­glie­des darstelle.