Facebook-Kommentar
Der Kom­men­tar von Vere­na T.

Am Wochen­en­de kün­dig­te Vere­na T. auf ihrem Face­book-Sei­te an: „Irgend­wann wird es eh so kom­men dass man hinz und kunz auf­neh­men muss. dank mei­ner medi­zi­ni­schen Aus­bil­dung wird bei mir kei­ner über­le­ben.“ Zahl­rei­che Nut­zer des sozia­len Netz­werks, die auf das Pos­ting auf­merk­sam gewor­den sind, zeig­ten sich ent­setzt und infor­mier­ten umge­hend den Arbeit­ge­ber der Frau über den Sach­ver­halt.

Die­ser unter­nahm, nach­dem fest­ge­stellt wur­de, dass es sich bei Vere­na T. tat­säch­lich um eine Beschäf­tig­te der Arbei­ter­wohl­fahrt han­del­te, ent­spre­chen­de arbeits­recht­li­che Schrit­te und kün­dig­te die Frau. Die­se soll bis dahin als Alten­pfle­ge­rin in einer Ein­rich­tung im thü­rin­gi­schen Ilmen­au tätig gewe­sen sein.

Anzei­ge
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AWO Thüringen auf Facebook
Stel­lung­nah­me der auf Face­book.

Die Arbei­ter­wohl­fahrt nahm auf Face­book Stel­lung zu dem Vor­fall: Tole­ranz, Demo­kra­tie und Soli­da­ri­tät sei­en Grund­wer­te der und dafür wür­den sie sich auch ein­set­zen. Des Wei­te­ren wur­de Anzei­ge erstat­tet, da in dem Pos­ting von Vere­na T. Straf­ta­ten ange­droht wur­den. Das Face­book-Pro­fil von Vere­na T. ist mitt­ler­wei­le geschlos­sen.