Soll ein Dienst­plan vor allem ver­läss­lich sein, früh­zei­tig vor­lie­gen oder soll­ten ins­be­son­de­re indi­vi­du­el­le Wün­sche Berück­sich­ti­gung fin­den? Nach den drei wich­tigs­ten Kri­te­ri­en für einen guten Dienst­plan fragt jetzt der Deut­sche Berufs­ver­band für Pfle­ge­be­ru­fe (DBfK) im Rah­men einer anony­mi­sier­ten Online-Umfra­ge, die Teil der Akti­on „Mein Beruf: Pfle­gen“ (#mein­be­ruf­pfle­gen) ist.

Gefragt sind alle in der Pfle­ge täti­gen Per­so­nen, deren Arbeits­zeit an einen Dienst­plan im Schicht­sys­tem geknüpft ist. Wie der Ver­band in einer vori­gen Mit­tei­lung aus­führ­te, sei das The­ma Dienst­plan etwas, dass sich auch bis auf das Pri­vat­le­ben der Pfle­gen­den hin­aus aus­wir­ke. Ledig­lich durch das Leis­ten von Über­stun­den, den Ver­zicht auf Pau­sen und das kurz­fris­ti­ge Ein­sprin­gen an frei­en Tagen der Pfle­ge­fach­kräf­te kön­ne die Ver­sor­gung pfle­ge­be­dürf­ti­ger Men­schen über­haupt gestemmt wer­den. „Ver­läss­li­che Dienst­plä­ne müs­sen wie­der selbst­ver­ständ­lich wer­den“, beton­te daher DBfK-Prä­si­den­tin Prof. Chris­tel Bien­stein.

Die Umfra­ge ist drit­ter und letz­ter Teil der Akti­on „Mein Beruf: Pfle­gen“. In den Mona­ten Okto­ber und Novem­ber wur­den die The­men „Arbeits­be­din­gun­gen und Lohn­ni­veau“ und „Die Leis­tung der Pro­fes­si­on Pfle­ge“ behan­delt. Auf der Akti­ons­sei­te stellt der DBfK umfas­sen­des Mate­ri­al und zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, die über die Rech­te der Pfle­gen­den auf­klä­ren. So fin­det man bei­spiels­wei­se Ant­wor­ten auf die wich­tigs­ten Fra­gen, die sich rund um das The­ma Dienst­plan stel­len.

Die Umfra­ge zum The­ma Dienst­plan ist bis Mit­te Janu­ar 2019 ange­setzt, im Anschluss sol­len die Ergeb­nis­se nach der Aus­wer­tung ver­öf­fent­licht wer­den.